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15.09.2016

13:18 Uhr

DZ Bank und Schweizer Raiffeisen

Genossenschaftsbanken wollen kooperieren

Die beiden drittgrößten Geschäftsbanken Deutschlands und der Schweiz verhandeln über eine Kooperation: DZ Bank und Schweizer Raiffeisen haben eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.

Zunächst soll die Zusammenarbeit im Bereich Vermögensverwaltung geprüft werden. dpa

DZ Bank in Frankfurt

Zunächst soll die Zusammenarbeit im Bereich Vermögensverwaltung geprüft werden.

ZürichDie Frankfurter DZ Bank verhandelt mit der ebenfalls genossenschaftlichen Schweizer Raiffeisenbank über eine verstärkte Zusammenarbeit. In einem ersten Schritt hätten sich ihre Schweizer Vermögensverwaltungstöchter Notenstein La Roche und DZ Privatbank AG darauf verständigt, Kooperationsmöglichkeiten zur Stärkung des Private Banking in den jeweiligen Heimatmärkten zu prüfen, erklärte eine Raiffeisen-Sprecherin am Donnerstag. Die Spitzen der beiden Institute hätten eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Zuvor hatte die Online-Publikation „Inside Paradeplatz“ unter Berufung auf Insider berichtet, dass Notenstein die DZ Privatbank kaufen wolle.

Die DZ Bank ist mit einer Bilanzsumme von rund 500 Milliarden Euro die drittgrößte Geschäftsbank Deutschlands. Raiffeisen ist mit 214 Milliarden Franken die Nummer drei in der Schweizer Bankbranche. Notenstein kommt auf Kundenvermögen von rund 26 Milliarden Franken. Von der DZ Privatbank lagen zunächst keine Angaben zu den verwalteten Vermögen vor, sie dürften aber deutlich geringer ausfallen. Angesichts der steigenden Kosten für Informatik und Regulierung und den Ertragseinbrüchen nach dem Ende des Bankgeheimnisses suchen immer mehr Schweizer Vermögensverwalter ihr Heil in Zusammenschlüssen.

Von

rtr

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