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29.07.2016

16:20 Uhr

DZ Bank und WGZ

Letzte formale Hürde vor Fusion genommen

n der Vergangenheit waren mehrere Versuche gescheitert, die DZ Bank und die WGZ zusammenzulegen. Im fünften Anlauf soll es nun endlich klappen. Der Integrationsprozess soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

Wolfgang Kirsch (r.), Vorstandsvorsitzender der DZ Bank und Hans-Bernd Wolberg, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank, vereinbarten im November 2015 den Zusammenschluss der Bankhäuser. dpa

Die Architekten der Fusion

Wolfgang Kirsch (r.), Vorstandsvorsitzender der DZ Bank und Hans-Bernd Wolberg, Vorstandsvorsitzender der WGZ Bank, vereinbarten im November 2015 den Zusammenschluss der Bankhäuser.

FrankfurtDer größte Banken-Zusammenschluss in Deutschland seit sechs Jahren ist perfekt: Mit der Eintragung ins Handelsregister am Freitag sei die Fusion von DZ Bank und WGZ rechtlich abgeschlossen, teilten beide Geldhäuser mit. Ab Montag will das Spitzeninstitute der gut 1000 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland mit dem Slogan „DZ Bank. Die Initiativbank“ auf Kundenjagd gehen. Der Integrationsprozess soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden, betonten beide Institute.

In der Vergangenheit waren mehrere Versuche gescheitert, die genossenschaftliche Spitzeninstitute zusammenzulegen – an persönlichen Eitelkeiten, wirtschaftlichen Risiken oder der Finanzkrise. Dieses Mal lief die Verschmelzung dagegen weitgehend reibungslos. Durch die Fusion entsteht die drittgrößte Geschäftsbank in Deutschland mit einer Bilanzsumme von rund 500 Milliarden Euro und 31.700 Mitarbeitern. Es handelt sich um die größte Verschmelzung von Banken in der Bundesrepublik seit der mehrheitlichen Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank 2010.

Die größten Genossenschaftsbanken (2016)

Platz 10

Evangelische Bank eG (Kassel)

Bilanzsumme: 7,2 Mrd. Euro
Einlagen: 6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,8 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4 Mrd. Euro

Platz 9

Sparda-Bank München eG

Bilanzsumme: 7,2 Mrd. Euro
Einlagen: 6,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,3 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4,3 Mrd. Euro

Alle Angaben beziehen sich auf das Jahresende 2016.

Platz 8

Bank für Sozialwirtschaft AG (Köln)

Bilanzsumme: 8,6 Mrd. Euro
Einlagen: 6,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 453 Mio. Euro
Kundenforderungen: 5,5 Mrd. Euro

Platz 8

Sparda-Bank West eG (Düsseldorf)

Bilanzsumme: 9 Mrd. Euro
Einlagen: 8 Mrd. Euro
Spareinlagen: 2,9 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 4,6 Mrd. Euro

Platz 6

Frankfurter Volksbank eG

Bilanzsumme: 9,3 Mrd. Euro
Einlagen: 7,3 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,6 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 5,2 Mrd. Euro

Platz 5

Sparda-Bank Südwest eG (Mainz)
Bilanzsumme: 9,4 Mrd. Euro
Einlagen: 7,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 1,8 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 6,5 Mrd. Euro

Platz 4

BBBank eG (Karlsruhe)

Bilanzsumme: 10,2 Mrd. Euro
Einlagen: 8,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 2,2 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 5,5 Mrd. Euro

Platz 3

Berliner Volksbank eG

Bilanzsumme: 12.5 Mrd. Euro
Einlagen: 10,6 Mrd. Euro
Spareinlagen: 895 Mio. Euro
Kundenforderungen: 7,7 Mrd. Euro

Platz 2

Sparda-Bank Baden-Württemberg eG (Stuttgart)

Bilanzsumme: 13,4 Mrd. Euro
Einlagen: 11,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 4,7 Mrd. Euro
Kundenforderungen: 10,7 Mrd. Euro

Platz 1

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (Düsseldorf)

Bilanzsumme: 38,8 Mrd. Euro
Einlagen: 25,7 Mrd. Euro
Spareinlagen: 93 Mio. Euro
Kundenforderungen: 29,7 Mrd. Euro

Quelle

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Von

rtr

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