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14.09.2016

16:31 Uhr

Ehemalige Hypo Real Estate

„Bad Bank“ hat Altlast inzwischen halbiert

Der Abbau der Altlasten durch die „Bad Bank“ der Hypo Real Estate schreitet mit Erfolg voran. In den ersten sechs Monaten des Jahres ist der Gewinn gestiegen. Auch auf das Gesamtjahr blickt die Bank optimistisch.

Die Hypo Real Estate erholt sich langsam von der Krise. dpa

Ein Sorgenkind kommt zurück

Die Hypo Real Estate erholt sich langsam von der Krise.

MünchenDie „Bad Bank“ der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) kommt beim Abbau der Altlasten voran: Die bundeseigene Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement ist inzwischen mehr als die Hälfte der vor sechs Jahren übernommenen Papiere im Nennwert von 176 Milliarden Euro losgeworden.

Im ersten Halbjahr habe sie dabei einen Gewinn von 165 Millionen Euro erwirtschaftet, teilte die FMS am Mittwoch in München mit. Auch für das Gesamtjahr erwartet die Bad Bank „erneut ein positives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit“.

Zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen: „Bad Bank“ HRE übertrifft Jahresziele

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Die einstige Krisenbank Hypo Real Estate erinnert heutzutage kaum noch an eine „Bad Bank“. In staatlicher Hand schreibt die HRE zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen. Dabei helfen ihr vor allem die niedrigen Zinsen.

Bei der nicht konsolidierten Depfa-Gruppe verkleinerte sich der Verlust vor Steuern im ersten Halbjahr auf 54 Millionen Euro. Die Niedrigzinsen hätten einen weiteren Rückgang verhindert, sagte Vorstandssprecher Stephan Winkelmeier.

Neue Risiken bringt der Brexit mit sich. Knapp ein Fünftel des Gesamtportfolios der FMS von jetzt 87 Milliarden Euro ist in Pfund angelegt. Um die Risiken zu minimieren, hat die FMS ihre Refinanzierung in Pfund verstärkt.

Von

dpa

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