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12.05.2016

20:02 Uhr

Eine Woche unterwegs mit John Cryan

Eine ungewöhnliche Reise

Ein Sonntagsbrunch, gemeinsame Autofahrten, Begleitung zu Kundenterminen: Eine Woche hat unser Autor John Cryan begleitet. Dabei hat er an dem medienscheuen Briten Seiten kennen gelernt, die bislang verborgen blieben.

Schonungslose Offenheit. Jörg Eigendorf

John Cryan im Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Daniel Schäfer

Schonungslose Offenheit.

FrankfurtSingapur, London, Frankfurt: Eine gute Woche hat Daniel Schäfer den Co-Vorstandschef und baldigen Alleinherrscher der Deutschen Bank, John Cryan, begleitet. Ein Sonntagsbrunch, gemeinsame Autofahrten, Begleitung zu Kundenterminen, ein Town-Hall-Meeting, eine Flugreise von Singapur nach London und ein Besuch des Handelssaals der Deutschen Bank in der City: Noch nie kam ein Journalist Deutschlands mächtigstem Banker so nah.

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Dabei hat der Autor eine Seite des chronisch medienscheuen Briten kennen gelernt, die in der Öffentlichkeit bislang verborgen geblieben ist: charmant, humorvoll, sogar schelmisch – und immer für Überraschungen gut. Besonders bemerkenswert war das Fotoshooting in seinem Londoner Büro, bei dem sich John Cryan auf einmal selbst die Kamera schnappte – und zurückknipste. „Diese Canon liegt wirklich gut in der Hand“, sagt er anerkennend, während er den Autor dieses Textes in Schnappschüssen festhielt. Zuvor hatte er seiner Enttäuschung über den Fotografen Ausdruck verliehen („Ich hatte eigentlich auf Annie Leibovitz gehofft“), um dann mit ihm über Vorzüge von 25-Millimeter-Linsen zu fachsimpeln.

Neben Cryan selbst hat sich Schäfer auf seiner Reise mit unzähligen Bankmitarbeitern (darunter auch Cryans langjähriger Sekretärin), ehemaligen Kollegen bei der UBS, Kunden und Investoren unterhalten. Eine Quintessenz: Cryan ist manchmal grimmig, ausfällig oder laut wird er aber nie.

Autor Daniel Schäfer, fotografiert von John Cryan

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