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21.12.2012

18:05 Uhr

Euro-Krise

Griechische Banken tief in roten Zahlen

Die drei größten griechischen Banken geraten immer tiefer in die Krise. Für die ersten neun Monate vermelden sie hohe Verluste. Allein die Nationalbank verzeichnet ein Minus von fast 2,5 Milliarden Euro.

Die griechische Nationalbank in Athen hat am Freitag einen Milliarden-Verlust vermeldet. dapd

Die griechische Nationalbank in Athen hat am Freitag einen Milliarden-Verlust vermeldet.

AthenGriechenlands größtes Kreditinstitut, die Nationalbank, hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 2,45 Milliarden Euro Verlust gemacht. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte das angeschlagene Geldhaus ein Minus von 1,35 Milliarden Euro ausgewiesen.

Der Bank machen vor allem die Maßnahmen zum Abbau der griechischen Staatsschulden zu schaffen, teilte die Bank am Freitag mit. Die Kernkapitalquote (Core Tier 1) betrage nach einer Geldspritze des Finanzstabilitätsfonds HFSF 10,3 Prozent.

Auch die Alpha Bank, das zweitgrößte griechische Geldhaus, fuhr deshalb von Januar bis September einen Verlust ein. Dieser belief sich den Angaben der Bank zufolge auf 711,8 Millionen Euro. Bereits am Donnerstag hatte die Eurobank, Griechenlands drittgrößtes Kreditinstitut, einen Verlust von 1,09 Milliarden Euro gemeldet.

Die griechischen Banken sollen insgesamt 50 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung bekommen. Die Nationalbank und die Alpha Bank benötigen nach eigenen Angaben beide zusammen 3,9 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung.

Im Frühjahr hatten griechische Banken und andere private Investoren im Zuge eines Schuldenschnitts auf Forderungen in Höhe von 107 Milliarden Euro verzichtet. Anfang Dezember folgte ein zweites Programm zum Rückkauf von Staatsanleihen, um die griechischen Staatsschulden abzubauen.

Kommentare (9)

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Ichbinsdoch

21.12.2012, 18:31 Uhr

Nicht in der Überschrift vertan?
Nicht die Banken machen die Verluste sondern vor allem der Einzahler in die diversen sogenannten "Rettungsschirme"...
Denn die dürfen dafür gerade stehen.
Sind doch wieder nur Taschenspielertricks die da abgezogen werden.
Die Banken müssen die faulen Staatsanleihen aufkaufen, dann kommt der Zwangsschuldenschnitt, Banken machen Verluste, müssen angeblich gerettet werden....Rettungstopf auf...der Steuerzahler (vor allem der Deutsche) zahlt mit seinem Vermögen und wird dann gleich noch bestraft das auch bei Ihm immer mehr und mehr an Leistungen gekürzt wird, immer mehr aufgebürdet und sich sein Lebensstandart laufend verschlechtert.
Die CIA hatte 2008 schon recht, wo sie den Bericht vorgelegt hat, das Deutschland um 2020 nicht mehr regierbar sein wird.
Spätestens dann wird sich das Volk erheben, mit Waffengewalt, denn was anderes wird uns nicht übrig bleiben

Account gelöscht!

21.12.2012, 18:31 Uhr


Eine "gute Meldung". Wer denkt das selbe wie ich ?

Berliner_Regeln

21.12.2012, 18:55 Uhr

Ganz recht Anarchie - als Ventil der Dummheit.
Ich wählte früher mal FDP und haßte die Regulierer.
Die Finanzkrise lehrte mich, dass staatliche, unbequeme Regulierung durchaus sinnvoll zur Stabilität beiträgt.
Heute beschäftige ich mich aktiv mit Politik, bin in Gewerkschaft, Betriebsrat, Ortsbeirat,...angagiert und DU?

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