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17.09.2014

13:02 Uhr

Ex-Notenbank-Chef

Liebscher will ÖVAG-Aufsichtsratchef werden

Der ehemalige österreichische Notenbank-Chef Klaus Liebscher hat einen neuen Job. Liebscher bestätigte entsprechende Berichte, wonach er Aufsichtsratsvorsitzender der Problembank ÖVAG werde.

Wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender der ÖVAG: Klaus Liebscher.

Wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender der ÖVAG: Klaus Liebscher.

WienDer ehemalige österreichische Notenbank-Chef Klaus Liebscher steht vor dem Sprung an die Aufsichtsratsspitze der Problembank ÖVAG. „Der Finanzminister hat mich gefragt, ob ich den Job übernehme, und ich habe zugesagt“, sagte Liebscher zur „Wiener Zeitung“ (Mittwochausgabe). Liebscher ist bereits Aufsichtsratsmitglied der teilstaatlichen Bank.

Die Wahl zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden finde bei der nächsten Sitzung am 25. September statt, sagte eine Sprecherin der Bank. Der Chefsessel war frei geworden, nachdem der bisherige Aufsichtsratschef Hans Jörg Schelling diese Funktion als neuer Finanzminister des Landes niederlegen musste. Bei der notverstaatlichten Krisenbank Hypo Alpe Adria hatte Liebscher als Aufsichtsratschef vor einigen Monaten das Handtuch geworfen.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Die ÖVAG gehört zu 51,6 Prozent den Volksbanken. Die übrigen 43,3 Prozent hält der österreichische Staat. Das Institut hatte sich mit einer rasanten Expansion in Osteuropa verhoben und musste bisher mit Staatshilfen in der Höhe von 1,35 Milliarden Euro gestützt werden. Im Gegenzug dafür muss sie sich auf Druck der EU-Kommission von ihrer Rumänien-Tochter trennen. Der Rest des Osteuropa-Geschäfts wurde an die russische Sberbank verkauft. Die ÖVAG gehört zu den sechs österreichischen Banken, die von den europäischen Aufsichtsbehörden auf Herz und Nieren geprüft werden. Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass die ÖVAG den Gesundheitscheck nicht bestehen wird und weitere Staatshilfen benötigt. Auch die österreichische Regierung schließt weitere Hilfen für die Bank nicht aus.

Von

rtr

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