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03.10.2011

13:24 Uhr

Experte besorgt

EZB sieht Banken in Liquiditätsnöten

Die Europäische Zentralbank (EZB) hilft mit Anleihenaufkäufen derzeit angeschlagenen Staaten. Ratsmitglied Ewald Nowotny sieht noch mehr Probleme auf die Bankenlandschaft zukommen.

Ewald Nowotny ist mit der Krisenpolitik der europäischen Mitgliedstaaten äußerst unzufrieden. Reuters

Ewald Nowotny ist mit der Krisenpolitik der europäischen Mitgliedstaaten äußerst unzufrieden.

WienBanken haben nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny weiterhin Probleme an langfristige Liquidität zu kommen. Zwar hätten die Institute keinen Mangel an kurzfristigem Geld, sagte Nowotny auf einer Konferenz in Wien.

„Es ist ein Problem, dass längerfristige Liquidität für die Banken am Markt sehr schwer zu bekommen ist. Das ist eine Herausforderung, die wir diskutieren müssen, auch in der Politik.“ Die Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB), mit denen sie angeschlagenen Staaten unter die Arme greift, stellten keine zusätzliche Liquidität zur Verfügung und seien begrenzt - auch zeitlich, bekräftigte Nowotny. „Es ist ein befristetes Programm, auch zeitlich befristet, daher ist das nichts, das Teil der gewöhnlichen Instrumente der EZB ist.“

Die Rettung angeschlagener Banken soll nach Ansicht Nowotnys künftig nicht mehr allein die Angelegenheit von deren Heimatländern sein. Vielmehr müssten die Überwachung des Bankensystems und die Rettung strauchelnder Institute als gemeinsame Aufgabe verstanden werden.

Daher sollten auch die Lasten für die Rettung von Banken auf europäischer Ebene und nicht nur von den nationalen Steuerzahlern getragen werden. „Für die Zukunft ist es notwendig, dass wir einen europäischeren Ansatz verfolgen“, sagte Nowotny.

Von

rtr

Kommentare (5)

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lowabras

03.10.2011, 13:39 Uhr

"Die Rettung angeschlagener Banken soll nach Ansicht Nowotnys künftig nicht mehr allein die Angelegenheit von deren Heimatländern sein."
Nein, es sollte die Angelegenheit von Insolvenzverwaltern werden, die diese Zockerbuden und Geldsammelbecken endlich trocken legt und anschließend profitabel ins Geinschaftseigentum überführt.
Gleichzeitig muss das mit solchen Monstern wie EZB passieren!

Pro-FED

03.10.2011, 13:43 Uhr

Die Bankster sind das Problem.

Jesus hatte Recht als er voller Zorn bei der Tempelreinigung in Jerusalem die Wechseltische umschmiss und die Geldwechsler mit einer Geissel aus Stricken vertrieb. Die Elite verstand diese Aktion als offenen Angriff auf ihre Autorität und Profitquelle, weshalb sie seinen Tod beschloss. Genau so ist es heute, unsere ganze Gesellschaft wird von ihrer Gier beherrscht, erpresst und ausgenommen. Wer ihnen im Weg steht wird vernichtet. Siehe JFK!

Sie sind der Abschaum der Menschheit, weil sie hinter allen Kriegen, allem Leid und der ganzen Ausbeutung stehen, wegen ihrer Spekulation und Profitgier. Mit Geld Geld verdienen, das sie aus Luft erschaffen, ist unmoralisch und pervers. Dahinter steckt keine Leistung und kein Mehrwert für die Gesellschaft. Sie plündern und rauben unseren Planeten aus, versklaven die Menschen mit ihrem Schulden- und Zins- und Zinseszinssystem.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Bankster sind das Problem http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/10/die-bankster-sind-das-einzige-problem.html#ixzz1ZiaRsWuv

poldi

03.10.2011, 14:37 Uhr

Das Hauptproblem ist, das die EZB und die Notenbanken dem Zeit-
geschehen immer nur hinterher laufen. Der Markt ist immer
mehrere Schritte voraus. Wann begreifen das bitte die Notenbänker
und ändern mal ihre Taktik. Da müssen Praktiker in die Gremien
und nicht die jungen, erfahrungslosen und unerfahrenen Studierten.
Die Leute die schon mal 20-30 Jahre in diesen Märkten mitgemacht
haben, wissen viel mehr als die Leute die heute die Entscheidungen treffen. Die kennen die Höhen und die Tiefen der
Märkte.

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