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19.02.2015

12:03 Uhr

EZB

Gewinn schrumpft deutlich

Die Währungshüter von der EZB müssen einen deutlichen Gewinnrückgang verkraften. Dafür sollen unter anderem die extrem niedrigen Zinssätze verantwortlich sein.

Die EZB erzielt ihre Gewinne unter anderem aus Zinseinnahmen auf ihre Währungsreserven, die Ausgabe von Banknoten und auf die von ihr gehaltenen Staatsanleihen, die sie auf dem Höhepunkt der Krise 2010 bis 2012 erworben hatte. dpa

EZB

Die EZB erzielt ihre Gewinne unter anderem aus Zinseinnahmen auf ihre Währungsreserven, die Ausgabe von Banknoten und auf die von ihr gehaltenen Staatsanleihen, die sie auf dem Höhepunkt der Krise 2010 bis 2012 erworben hatte.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Gewinn erzielt. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 989 Millionen Euro, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. 2013 hatte sie noch einen Nettogewinn von 1,44 Milliarden Euro ausgewiesen. Grund für den Rückgang sind unter anderem die extrem niedrigen Zinssätze sowie gestiegene Verwaltungskosten durch den Aufbau der neuen europäischen Bankenaufsicht. Dazu gehört auch die Schaffung einer Vielzahl neuer Stellen für die Bankenkontrolleure.

Die Währungshüter haben bereits 841 Millionen Euro an die nationalen Zentralbanken der Euro-Zone ausgeschüttet. Weitere 148 Millionen Euro sollen am 20. Februar verteilt werden. Die Bundesbank bekommt von den Ausschüttungen entsprechend des Kapitalschlüssels der EZB mehr als ein Viertel.

Diese Banken haben die beste Kernkapitalquote

Platz 8

Crédit Agricole (Frankreich) – 9,0 Prozent

Kernkapitalquote nach Basel III ausgewählter Banken, 1. Quartal 2014, Quellen: Bloomberg, Thomson Reuters

Platz 7

Deutsche Bank – 9,5 Prozent

Platz 4

Bank of America (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

JP Morgan (USA) – 9,6 Prozent

Platz 4

Barclays (Großbritannien) – 9,6 Prozent

Platz 3

BNP Paribas (Frankreich) – 10,6 Prozent

Platz 2

HSBC (Großbritannien) – 10,8 Prozent

Platz 1

UBS (Schweiz) – 13,2 Prozent

Die EZB erzielt ihre Gewinne unter anderem aus Zinseinnahmen auf ihre Währungsreserven, die Ausgabe von Banknoten und auf die von ihr gehaltenen Staatsanleihen, die sie auf dem Höhepunkt der Krise 2010 bis 2012 erworben hatte. Daraus stammten 2014 immerhin 728 Millionen Euro und damit ein erheblicher Teil des Gewinns. Die Einnahmen aus der Banknotenausgabe lagen bei 126 Millionen Euro.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Manfred Zimmer

19.02.2015, 14:43 Uhr

So geht Berichterstattung aber auch nicht! Das ist so, als wenn ein Mann über sich in die Luft "pinkelt" (ich entschuldige mich sofort für das Wort. Die Umschreibung ist mir nicht treffend eingefallen) und sich dann beschwert, wenn er nass wird.

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