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13.07.2012

11:30 Uhr

Falsche Bilanz

Gutachten belastet Ex-HGAA-Verantwortliche

Die österreichische Hypo Group Alpe Adria (HGAA) soll vor dem Kauf durch die Bayerische Landesbank 100 Millionen Euro fälschlich als Eigenkapital ausgewiesen haben. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Das Logo der österreichischen Hypo Group Alpe Adria. Reuters

Das Logo der österreichischen Hypo Group Alpe Adria.

MünchenFrühere Verantwortliche der österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) werden im Rechtsstreit um den Verkauf an die Bayerische Landesbank einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ vom Freitag zufolge durch ein neues Rechtsgutachten belastet. In der Bilanz der HGAA sollen demnach mehr als 100 Millionen Euro an Einlagen von zehn Investoren zu Unrecht als Eigenkapital ausgewiesen worden sein. Die BayernLB habe aber den Kauf auf Grundlage dieser falschen Bilanz beschlossen. Außerdem soll die Kärntner Bank prominenten Aktionären zu hohe Zinsen für deren Einlagen gezahlt haben.

Der „SZ“ zufolge erstellte der Wiener Wirtschaftsprüfer Karl Hengstberger sein Gutachten für die Staatsanwaltschaft in Klagenfurt. Darin werde unter anderem indirekt der ehemalige HGAA-Vorstandschef Tilo Berlin belastet sowie dessen Vorgänger Wolfgang Kulterer. Die Zeitung zitiert aus dem Gutachten, dass insgesamt zehn Investoren für ihre Aktienanteile an der Bank 5,2 Millionen Euro zu viel Zinsen erhalten haben sollen.

Die Bayerische Landesbank verlor durch den inzwischen zurückabgewickelten Kauf der Kärntner Bank 3,7 Milliarden Euro. An verschiedenen Stellen versucht die staatliche Bank, durch Schadenersatz-Klagen zumindest ein Teil des Geldes zurück zu holen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.07.2012, 10:11 Uhr

Das gibt es auch täglich bei uns

http://www.youtube.com/watch?v=ODdVOP4jn4M&feature=related

Wir leben in einem Mafia-Staat.

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