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29.05.2013

04:07 Uhr

Fannie Mae und Freddie Mac

Citigroup einigt sich im Hypothekenstreit

Wie viel die Citigroup in dem Vergleich zahlen wird, ist noch nicht bekannt. Der Vorwurf der US-Aufsichtsbehörde lautet, dass den US-Hypothekenfinanzierern falsche Angaben über die Kreditnehmer geliefert wurden.

Die Citigroup hat sich mit der US-Aufsichtsbehörde im Rechtsstreit um Hypothekengeschäfte geeinigt. Reuters

Die Citigroup hat sich mit der US-Aufsichtsbehörde im Rechtsstreit um Hypothekengeschäfte geeinigt.

New YorkIm Rechtsstreit wegen umstrittener Hypothekengeschäfte hat die US-Großbank Citigroup eine Einigung mit der Aufsichtsbehörde FHFA erzielt. Die Details der Vereinbarung wurden am Dienstag zunächst nicht bekannt. Die Behörde warf der Bank vor, die größten staatlichen US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac bei Geschäften im Volumen von 3,5 Milliarden Dollar in die Irre geführt zu haben. Fannie Mae und Freddie Mac hatten beim Platzen der Finanzblase vor rund vier Jahren hohe Summen verloren und mussten verstaatlicht werden. Es gilt als zentrale Ursache der Krise, dass die Finanzkraft von Immobilienkäufern notorisch und offenbar auch systematisch überschätzt wurde, um mehr Kredite zu vergeben.

Die Behörde ist wegen des Hypotheken-Streits derzeit noch in Gesprächen mit anderen Großbanken. Dazu gehören unter anderen die US-Institute Goldman Sachs, JPMorgan Chase, und Morgan Stanley sowie das britische Geldhaus Barclays. Experten zufolge könnten auf die Finanzhäuser Zahlungen in Milliardenhöhe zukommen.

Von

rtr

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