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15.03.2013

10:29 Uhr

Fast 20 Millionen Dollar

Wells-Fargo-Chef kassiert Rekordgehalt

Kein anderer Bankenboss verdient mehr: Wells Fargo-Chef John Stumpfs Gehalt steigt 2012 um acht Prozent auf 19,3 Millionen Dollar. Bei Branchenprimus JPMorgan sind die Verdienste dagegen rückläufig.

Filiale der US-Großbank Wells Fargo in New York. Reuters

Filiale der US-Großbank Wells Fargo in New York.

CharlotteMit einer Jahresvergütung von 19,3 Millionen Dollar hat die US-Bank Wells Fargo ihren Chef an die Spitze der Finanzindustrie katapultiert. Während Branchengrößen wie JPMorgan-Chase -Chef Jamie Dimon Einbußen hinnehmen mussten, stieg das Einkommen von Wells-Fargo-Boss John Stumpf 2012 um acht Prozent. Das ging am Donnerstag aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Nach Rekordgewinnen im vergangenen Jahr stockte Wells Fargo Stumpfs Grundgehalt von 2,8 Millionen Dollar mit einem Bonus von vier Millionen Dollar und Aktien im Wert von 12,5 Millionen Dollar auf. Bei Wells Fargo brummte 2012 das Hypothekengeschäft.

Die Top-Investmentbanken der USA 2012

Rang 10

Auf Rang zehn der Top-Investmentbanken der USA rangiert Evercore Partners. Das Haus betreute 2012 Fusionen und Übernahmen im Wert von 93,3 Milliarden Dollar.

Quelle: Mergermarket

Rang 9

Unternehmenskäufe und Zusammenschlüsse im Wert von 101,9 Milliarden Dollar begleitete die UBS.

Rang 8

Die Bank of America Merrill Lynch betreute Transaktionen im Wert von 149,8 Milliarden Dollar.

Rang 7

Immerhin den siebten Rang im Geschäft mit Fusionen und Übernahmen in den USA erreichte 2012 die Deutsche Bank mit einem betreuten Volumen von 159,8 Milliarden Dollar.

Rang 6

Den sechsten Rang in den USA erreichte die britische Bank Barclays mit einem Volumen von rund 164 Milliarden Dollar.

Rang 5

Die Credit Suisse betreute Deals in Höhe von 172,3 Milliarden Dollar – Rang 5.

Rang 4

Den vierten Platz erobert die Citigroup mit betreuten Transaktionen über 189,6 Milliarden Dollar.

Rang 3

Platz drei der Top-Investmentbanken 2012 in den USA erreicht Morgan Stanley mit einem Volumen von 201,6 Milliarden Dollar.

Rang 2

Den zweiten Platz im Geschäft mit Fusionen und Übernahmen erringt JP Morgan mit 216,8 Milliarden Euro Transaktionsvolumen.

Rang 1

Die Spitzenposition bei Fusionen und Übernahmen in den USA erreichte 2012 Goldman Sachs. Die Banker betreuten Deals über 274 Milliarden Dollar.

Das viertgrößte US-Institut hatte 2008 den Rivalen Wachovia übernommen und war damit in den USA zum größten Kreditgeber für Wohnimmobilien aufgestiegen. Bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr nahe der Bankzentrale in San Francisco war es zu Protesten gegen Zwangsversteigerungen gekommen. Das nächste Aktionärstreffen plant Wells Fargo der SEC-Mitteilung zufolge am 23. April in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah.

Auch Bank-of-America -Chef Brian Moynihan konnte sein Gehalt 2012 steigern.

Doch selbst mit einem Plus von 73 Prozent blieb er mit 12,1 Millionen Dollar hinter Stumpf zurück. Lloyd Blankfein an der Spitze von Goldman Sachs bekam allein durch Aktienvergütungen mehr als Moynihan, nämlich 13,3 Millionen Dollar. Mehr ist über Blankfeins Einkommen allerdings nicht bekannt. Dimon von JPMorgan-Chase musste nach einem milliardenschweren Handelsskandal auf die Hälfte seines Bonus verzichten. Er verdiente 11,5 Millionen Dollar.

Von

rtr

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