Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.06.2014

04:40 Uhr

Faule Hypothekengeschäfte

Bank of America verhandelt über Milliardenvergleich

Die Beilegung eines Verfahrens wegen mutmaßlich fauler Hypothekengeschäfte vor Ausbruch der Finanzkrise könnte für die Bank of America richtig teuer werden. Von mindestens zwölf Milliarden Dollar ist die Rede.

Bank of America: Die Vergangenheit holt das größte Geldhaus der USA ein. dapd

Bank of America: Die Vergangenheit holt das größte Geldhaus der USA ein.

New YorkWegen des mutmaßlichen Geschäfts mit faulen Krediten droht der Bank of America eine Zahlung in Höhe von mindestens zwölf Milliarden Dollar. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) am Donnerstag berichtete, befindet sich die Bank in Gesprächen mit dem US-Justizministerium und mehreren Bundesstaaten über die Beilegung eines Verfahrens wegen mutmaßlicher fauler Hypothekengeschäfte vor Ausbruch der Finanzkrise. Das WSJ beruft sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Den Insidern zufolge sollen voraussichtlich mindestens fünf Milliarden Dollar unter anderem dafür genutzt werden, Hypotheken und monatliche Zahlungen von Hausbesitzern zu reduzieren. Ein Sprecher der Bank lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Das US-Justizministerium war zunächst nicht zu erreichen. Wann es zu einer vorläufigen Einigung kommen könnte, ist laut WSJ noch unklar.

Vergleich mit Immobilienfinanzierern: Bank of America zahlt 9,5 Milliarden Dollar

Vergleich mit Immobilienfinanzierern

Bank of America zahlt 9,5 Milliarden Dollar

Ende mit Schrecken: Die Bank of America legt einen Streit mit den Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac bei, 9,5 Milliarden Dollar kostet der Vergleich. Andere Banken kamen deutlich günstiger davon.

Erst kürzlich hatte Bank of America einem Vergleich mit der amerikanischen Immobilien-Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency in Höhe von sechs Milliarden Dollar zugestimmt. Insgesamt hat das größte Geldhaus der USA seit der Finanzkrise bereits rund 60 Milliarden Dollar im Kampf gegen Rechtsklagen und für den Rückkauf fauler Hypothekenpapiere aufgewendet.

Bislang liegt die Rekordstrafe für ähnliche Vorwürfe wie sie gegen die Bank of America erhoben werden bei 13 Milliarden Dollar. Soviel zahlte das US-Geldhaus JP Morgan 2013.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×