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08.01.2011

14:28 Uhr

FDIC

Jahr beginnt mit neuen US-Bankenpleiten

Die US-Einlagensicherung FDIC hat zu Beginn des Jahres zwei Banken des Landes geschlossen. Beide Kreditinstitute gehören zu den späten Opfern der Wirtschaftskrise.

HB NEW YORK. Das neue Jahr ist gerade mal eine Woche alt, da sind schon die ersten beiden US-Banken pleite. Die Einlagensicherung FDIC schloss am Freitag die Legacy Bank aus Arizona sowie die First Commercial Bank of Florida.

Die Regionalbanken im Land leiden unter der schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden: Viele Menschen können ihre Kredite fürs Haus oder das Auto nicht abstottern, weil sie arbeitslos geworden sind. Erst langsam entspannt sich die Lage auf dem US-Jobmarkt.

Im abgelaufenen Jahr hatte die Einlagensicherung 157 Banken abwickeln müssen. Das waren mehr Insolvenzen als im Krisenjahr 2009.

Für die Kunden gingen die Pleiten auch in den neuen Fällen glimpflich aus: Benachbarte Regionalbanken haben die insgesamt elf Filialen übernommen. Damit kommen die Menschen weiter an ihr Geld.

Kommentare (1)

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bauagent

08.01.2011, 23:09 Uhr

Der bericht ist soweit o.k. Wo der Verfasser allerdings das Wissen hernimmt, dass der US-Arbeitsmarkt sich langsam erholt, würde mich doch sehr interessieren.

bei einer nach wie vor U6 - ( die mit den offiziellen Zahlen der EU vergleichbar sind ) Arbeitslosenzahl von 17,2 % kann ich auch mit höherer Mathematik keine besserung am Markt erkennen. Selbst die Marionette bernanke traut sich offen zu sagen, dass es am Arbeitsmarkt die nächsten Jahre nichts wird.

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