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20.04.2012

16:13 Uhr

Fidor Bank

Wenn Facebook-Fans den Bank-Zins bestimmen

Quelle:WirtschaftsWoche Online

Beim Thema Social Media tun sich die deutschen Banken meist schwer. Doch die kleine Fidor Bank sucht die Nähe der Community und lässt ihre Facebook-Fans über den Guthabenzins abstimmen. Ein mutiges Angebot.

Ein Screenshot der Werbung für die Zins-Aktion der Fidor-Bank.

Ein Screenshot der Werbung für die Zins-Aktion der Fidor-Bank.

DüsseldorfDie Deutsche Bank kommt auf mehr als 16.000, die Sparkasse Hanau auf mehr als 11.000 und die Commerzbank nur auf ein paar hundert: Die Rede ist hier nicht von Gewinnzahlen, Mitarbeitern oder der Zahl der Neukunden, sondern von Facebook-Fans. Im sozialen Netz sind Banken nicht sehr populär – viele sind dort sogar gar nicht präsent. Und das, obwohl das Online-Netzwerk von Facebook allein in Deutschland mehr als 23 Millionen Nutzer zählt.

In das unbestellte Facebook-Feld wagt sich ausgerechnet eine kleine Internetbank aus München. Die Fidor Bank sieht im Social Web eine Nische und hat sich als Direktbank die Online-Kommunikation mit ihren Kunden auf die Fahne geschrieben.

Der Clou: Als nach eigenen Angaben erste Bank der Welt bietet Fidor seinen Facebook-Fans die Möglichkeit zur Mitbestimmung über die Bankkonditionen: Je mehr Nutzer auf den Like-Button auf der Fidor-Fanpage bei Facebook klicken, desto höher steigt der Zins für Nutzer des FidorPay-Kontos - einem Girokonto mit Internet-Zahlfunktionen.

Der Startzins der Fidor-Aktion liegt bei 0,5 Prozent, für alle 2000 Likes, die hinzu kommen, steigt der Guthabenzins um 0,1 Prozentpunkte, maximal auf 1,5 Prozent pro Jahr. Im Vergleich der Girokonten bieten nur zwei andere Banken für ihre Guthabenkonten einen Zins von mehr als 0,5 Prozent.

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