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18.05.2015

08:23 Uhr

Finanzdienstleistungen

Deutlich mehr freie Stellen in Londoner City

Mehr Jobs, höhere Gehälter: Die Londoner Finanzszene boomt. Auch die Unsicherheit über die britischen Wahlen stoppte den Aufwärtstrend nicht – das gilt erst recht für das Ergebnis.

Die Londoner Finanzbranche ist im Aufschwung. dpa

Die Londoner Finanzbranche ist im Aufschwung.

Die Anzahl der freien Stellen im Londoner Finanzdienstleistungssektor ist einer Umfrage zufolge im April um 14 Prozent gestiegen und hat die Gehälter nach oben getrieben. Unternehmen haben trotz der Unsicherheit im Zusammenhang mit den britischen Wahlen weiter Mitarbeiter angeheuert.

Die Zahl der offenen Stellen im Finanzdistrikt stieg auf 10.458 im April, verglichen mit 9135 einen Monat zuvor, schrieb die Personalagentur Morgan McKinley am Montag in einer Mitteilung. Diejenigen, die Zusagen für neue Jobs erhielten, konnten ihr Gehalt im Schnitt um 19 Prozent verbessern, hieß es.

„Trotz der Nervosität im Finanzsektor hinsichtlich möglicher negativer Auswirkungen durch eine Pattsituation im Parlament ist der tatsächliche Effekt auf die Einstellungen zu vernachlässigen“, sagte Hakan Enver von Morgan McKinley Financial Services in der Erklärung. „Im Vorfeld der Wahlen waren die Einstellungen nicht beeinträchtigt, wie viele vorausgesagt hatten.“

Die konservativen Tories hatten bei der Wahl am 7. Mai unerwartet die Parlamentsmehrheit errungen. Diese Mehrheitsverhältnisse könnten der City – wie der Londoner Finanzdistrikt genannt wird – eine härtere Politik ersparen, wie sie die oppositionelle Labour-Partei in Aussicht gestellt hatte. Im Vorfeld der Wahlen hatte HSBC Holdings Plc gedroht, Großbritannien wegen Erhöhungen einer Abgabe auf ihre Bilanz und strengeren Vorschriften zu verlassen.

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