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30.01.2009

14:32 Uhr

Finanzkrise

HRE: Was wird aus dem Banken-Zombie?

Das Schicksal der Hypo Real Estate (HRE) hängt am seidenen Faden - wenn überhaupt. Trotz aller Milliardenspritzen steht der Immobilienfinanzierer vor dem Aus. Und auch wenn die rettende Verstaatlichung immer noch im Raum steht, durch ist sie noch lange nicht. Berlin lässt die HRE weiter zappeln.

Außenansicht einer HRE-Filiale: Das Schicksal des Unternehmens hängt am seidenen Faden. Foto: dpa Quelle: ap

Außenansicht einer HRE-Filiale: Das Schicksal des Unternehmens hängt am seidenen Faden. Foto: dpa

HB BERLIN. Die Zukunft der schwer angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate ist weiter offen. Das Bundesfinanzministerium teilte am Freitag mit, es werde nach Wegen gesucht, die bislang der Bank gewährten Garantien in Höhe von 82 Mrd. Euro zu sichern. Die Garantien dürften nicht zur Gefahr für die öffentlichen Haushalte werden, sagte Ministeriumssprecher Torsten Albig. Finanzminister Peer Steinbrück hat die Verstaatlichung der Bank als einen Weg in Aussicht gestellt.

Auch das Leitungsgremium des Banken-Rettungsschirms SoFFin beriet am Freitag über das künftige Engagement des Bundes bei der Bank. Eine Sprecherin sagte, es würden nach wie vor Gespräche geführt. Ob Ergebnisse zu erwarten seien, ließ sie offen.

Der Vorstandschef der Hypo Real Estate, Axel Wieandt, hatte zuvor noch einmal nachdrücklich um Unterstützung des Bundes geworben, um eine drohende Pleite abzuwenden. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er: „Wir haben immer gesagt, dass Eigenkapital-Hilfen nötig sind, um die Fortführung der Bank zu ermöglichen“.

Albig sagte weiter, Fachleute des Finanzministeriums seien mit der Problemstellung befasst. Es werde „mit deutlichem Realismus über den Ernst der Lage“ diskutiert. Noch sei die Frage aber nicht beantwortet.

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