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08.01.2010

08:23 Uhr

Finanzkrise

Societe Generale baut Bad Bank auf

Die Societe Generale will eine Bad Bank gründen. Unverkäufliche Wertpapiere sollen dorthin ausgegliedert werden.

Der Eingang der Societe Generale. Quelle: Reuters

Der Eingang der Societe Generale.

HB PARIS. Die französische Großbank Societe Generale will nach Informationen der Zeitung "Tribune" ihre "giftigen" Wertpapiere in ein eigenständiges Institut ("Bad Bank") ausgliedern. Ohne Derivate hätten diese Finanzprodukte einen Buchwert von 35 Mrd. Euro, meldete das Finanzblatt am Donnerstagabend im Internet. Der nominale Wert liege sogar bei 45 Mrd. Euro.

Die unverkäuflichen Papiere würden von Orten wie Sydney, New York und London in einer juristisch eigenständigen Pariser Einheit zentralisiert. Damit könne die Bank ihre Verluste in Frankreich bei der Steuer geltend machen. Dem Bericht zufolge will die Societe Generale ihre Tochter Inter Europe Conseil (IEC) zu der "Bad Bank" umgestalten. Dazu würden alle Geschäfte der IEC bis Ende März auf die Tochter Genebanque übertragen. Anschließend übernehme die IEC die "giftigen" Papiere von der SG CIB. Das könne bis zum Herbst dauern, weil viele Verträge erneuert werden müssten.

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