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12.08.2011

13:24 Uhr

Firmenjäger

Aurelius rutscht nach vielen Zukäufen in Verlustzone

Wer viel zukauft, der muss auch viel bezahlen. Das trifft auf Aurelius allemal zu. Die Beteiligungsgesellschaft hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben.

Auch die Firma Hanseyachts gehört inzwischen zu Aurelius. Quelle: dpa

Auch die Firma Hanseyachts gehört inzwischen zu Aurelius.

MünchenAurelius hat trotz höherer Umsätze im ersten Halbjahr 2011 nach Zukäufen rote Zahlen geschrieben. Zwar kletterten die Erlöse um 61 Prozent auf 650,7 Millionen Euro, wie der Münchner Konzern am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) sank jedoch um ein Drittel auf 36,1 Millionen Euro.

Restrukturierungskosten bei den neu erworbenen Firmen drückten hier auf den Gewinn. Unter dem Strich stand nach höheren Abschreibungen und Steuern als im Vorjahreszeitraum ein Verlust von knapp elf Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte es noch einen Überschuss von 9,5 Millionen Euro gegeben.

Der Vorstand betonte im Geschäftsbericht für das erste Halbjahr, weitere Übernahmen zu prüfen. Auch der eine oder andere Verkauf könnte anstehen. Hierfür bestehe Interesse im Markt. Aurelius hat liquide Mittel von knapp 155 Millionen Euro. Zur Gruppe gehören unter anderem der Elektronikspezialist Blaupunkt, der Apfelkorn-Hersteller Berentzen sowie Hotelketten, Chemiefirmen, IT-Beratungshäuser und vieles mehr. Zuletzt wurde Ende Juli der Segelyacht- und Motorboot-Hersteller Hanseyachts übernommen.

Von

rtr

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