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05.10.2011

18:37 Uhr

Frankfurter Börse

Entwarnung nach Bombendrohung

Entwarnung in Frankfurt: Die Verantwortlichen haben das Gebäude der alten Börse in Frankfurt wieder freigegeben. Zuvor war das Haus wegen einer Bombendrohung für rund eine Stunde geräumt worden.

Polizei vor der Frankfurter Börse. Reuters

Polizei vor der Frankfurter Börse.

FrankfurtNach einer Bombendrohung ist ein kleinerer Handelsteil der Frankfurter Börse am Mittwochnachmittag für etwa eine Stunde lahmgelegt worden. Das Gebäude in der Frankfurter Innenstadt wurde gegen 17.00 Uhr geräumt, wie die Deutsche Börse mitteilte. Nach Angaben des Unternehmens war jedoch der wichtige Handel über das vollelektronische System Xetra nicht beeinträchtigt. Über das Programm laufen rund 90 Prozent der Wertpapiergeschäfte.

Nach etwa einer Stunde wurde Entwarnung gegeben, das Börsengebäude mitten in Frankfurt konnte wieder betreten werden. Der Spezialistenhandel, der im Mai den Parketthandel abgelöst hatte, wurde ebenfalls nach rund einer Stunde wieder aufgenommen.

Bombendrohung an alter Börse

Video: Bombendrohung an alter Börse

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Wie die Polizei mitteilte, hatte der Sicherheitsdienst des Unternehmens nach der Drohung den öffentlich zugänglichen Teil des Gebäudes in Frankfurt geräumt. Nach Angaben der Deutschen Börse waren etwa 100 Händler und Beobachter des Handels betroffen. Vor den Türen warteten aber insgesamt Hunderte Menschen, darunter auch viele Besucher der Energieeffizienzmesse der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.

Polizisten suchten mit Spürhunden ohne Ergebnis nach möglichen Sprengkörpern. Die telefonische Drohung sei eher vage gewesen und am Nachmittag in der Unternehmenszentrale der Deutschen Börse AG in der Frankfurter Nachbarstadt Eschborn eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. In Eschborn selbst wurden keine Gebäude geräumt.

Von

rtr

Kommentare (2)

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pendler

05.10.2011, 20:47 Uhr

Naj, wenn schon die Polizei an der Wallstreet ausrastet, nur weil ein paar Demonstranten ihre Meinung kund tun, da muss man sich net wundern, dass auch hier etwas Angst ist.

»[...] Am meisten befürchtet der Bilderberg-Club einen organisierten Widerstand. Seine Mitglieder wollen nicht, dass die einfachen Leute dieser Welt dahinterkommen, welche Zukunft sie für die Welt planen, nämlich eine Weltregierung bzw. ein Weltunternehmen mit dem einzigen, weltweiten Marktplatz, der von einer Weltarmee beaufsichtigt und von einer Weltbank mit einer globalen Währung geregelt wird. [...]«

Account gelöscht!

05.10.2011, 22:11 Uhr

ja, aber wie sollen wir diese Bewegung der Bilderberger mit Hilfe diesen bewusstlosen Volkes stoppen? Eigentlich wäre es ganz einfach. Irgendwie komisch, aber alle Terroristen dieser Welt gewinnen gegenüber dem aktuellen System bei mir und vielen anderen immer mehr an Sympathie! ;)

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