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25.03.2014

08:38 Uhr

Französische Bank

BNP Paribas streicht 1600 ukrainische Stellen

Die französische Großbank BNP versucht weiterhin, die Kosten zu senken. Auch die Sanktionen gegen Russland spielen eine Rolle für das Kreditinstitut. BNP-Chef Bonnafe will sich stärker gen Asien und USA orientieren.

BNP-Chef Jean-Laurent Bonnafe muss mit Milliardenstrafen rechnen. AFP

BNP-Chef Jean-Laurent Bonnafe muss mit Milliardenstrafen rechnen.

ParisBNP Paribas streicht 1600 Stellen in der Ukraine. Der Abbau werde bis 2015 erfolgen, sagte der Chef von Frankreichs größter börsennotierter Bank, Jean-Laurent Bonnafe, am Montag in Paris. „In den vergangenen Jahren haben wir uns an das wirtschaftliche Umfeld der Ukraine anpassen müssen.“

BNP hatte 2013 bereits 84 Zweigstellen seiner ukrainischen Tochter UkrSibBank geschlossen. Zu Sanktionen gegen Russland wegen der Krim-Krise sagte Bonnafe, sein Institut werde sich an die Vorgaben halten. BNP versucht, die Kosten zu senken, und will sich angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit in Europa stärker in Asien und den USA engagieren.

Diese Banken bauen die meisten Stellen ab

Commerzbank (Deutschland)

4000 Stellen

Die Zahlen beziehen sich auf die von Januar 2012 bis Ende 2013 angekündigten Entlassungen

Caixa Bank (Spanien)

4000 Stellen

Bankia (Spanien)

5000 Stellen

American Express (USA)

5400 Stellen

Monte dei Paschi (Italien)

8200 Stellen

UBS (Schweiz)

10.000 Stellen

HSBC (Großbritannien)

14.000 Stellen

Citigroup (USA)

15.000 Stellen

Bank of America (USA)

18.100 Stellen

JP Morgan (USA)

19.000 Stellen

Von

rtr

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