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04.05.2012

08:14 Uhr

Französische Großbank

BNP Paribas verdient mit Anteilsverkauf

Die Umsätze der französischen Großbank sind um fast zehn Prozent gefallen - und noch immer ist BNP Paribas mit der Stärkung des Eigenkapitals beschäftigt. Trotzdem übertraf die Bank die Erwartungen der Analysten.

Die Euro-Krise belastete die Bilanz von BNP Paribas. dpa

Die Euro-Krise belastete die Bilanz von BNP Paribas.

ParisDank eines Beteiligungsverkaufs hat die französische Großbank BNP Paribas ihren Gewinn zu Jahresanfang trotz der Schuldenkrise in Europa gesteigert. Der Überschuss legte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um 9,6 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro zu, wie das Institut am Freitag mitteilte.

Damit übertraf das Geldhaus die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 2,3 Milliarden Euro gerechnet hatten. Zu dem Ergebnis trug der Verkauf eines 1,5 Milliarden Euro schweren Anteils an dem Immobilienunternehmen Klepierre im März bei.

Die Einnahmen sanken dagegen überraschend kräftig um 15,4 Prozent auf 9,89 Milliarden Euro. Vor allem Wertberichtigungen und der verlustreiche Verkauf von Staatsanleihen aus Euro-Krisenländern belasteten die Bilanz.

Die Maßnahmen zur Stärkung der Kapitaldecke - wie der Verkauf von Vermögenswerten, Schuldenabbau und Stellenstreichungen - seien bis zum Sommer abgeschlossen, sagte Bank-Chef Jean-Laurent Bonnafe zu Reuters Insider TV.

Rivale Société Générale fing zu Jahresanfang mit einem unerwartet starken Bond- und Devisenhandel die teure Stärkung ihres Kapitalpuffers auf. So konnte das Institut am Donnerstag trotz eines 20-prozentigen Gewinneinbruchs das Vertrauen in sein Geschäftsmodell stärken.

Von

rtr

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