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17.08.2015

18:03 Uhr

Frühere Eurohypo

Hypothekenbank Frankfurt wird doch früher aufgelöst

Die Commerzbank will ihre Immobilien-Tochter Hypothekenbank Frankfurt endgültig abwickeln – und zwar schneller als bislang gedacht. Auch der Abbau der Belegschaft soll nicht so lange brauchen, wie bisher geplant.

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FrankfurtDie Commerzbank-Tochter Hypothekenbank Frankfurt wird angesichts rapide schrumpfender Bestände früher aufgelöst als gedacht. Der einst größte Immobilienfinanzierer Deutschlands solle „schneller als ursprünglich geplant vollständig abgewickelt werden“, teilte die ehemalige Eurohypo in ihrem am Montag veröffentlichten Halbjahresbericht mit. Beim Abbau der Immobilienkredite ist die Hypothekenbank deutlich schneller vorangekommen als gedacht. „Derzeit wird geprüft, wie mit den noch vorhandenen Assets der Hypothekenbank Frankfurt AG weiter verfahren werden soll“, hieß es in dem Bericht weiter.

Sie könnten ganz oder teilweise an den Mutterkonzern übertragen, aber von den restlichen Mitarbeitern der Hypothekenbank weiter betreut werden.

Diese deutschen Banken überprüft die EZB

Großbanken

Commerzbank
Deka-Bank (Spitzeninstitut der Sparkassen)
Deutsche Bank
DZ-Bank (Spitzeninstitut der Volksbanken)
Hypo Real Estate Holding (Deutsche Pfandbriefbank)
SEB
WGZ Bank (2. Spitzeninstitut der Volksbanken)

Landesbanken

Bayerische Landesbank (BayernLB)
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
Landesbank Berlin (LBB)
Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)
Norddeutsche Landesbank (NordLB)
HSH Nordbank

Sparkassen/Genossenschaftsbanken

Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Haspa Finanzholding (Hamburger Sparkasse)

Immobilienbanken

Aareal Bank
Münchener Hypothekenbank

Förderbanken

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Landwirtschaftliche Rentenbank
NRW.Bank

Sonstige Institute

Volkswagen Financial Services Aktiengesellschaft
Wüstenrot & Württembergische

Auch der Abbau der Belegschaft soll schneller gehen als geplant. Im ersten Halbjahr sei dazu ein Sozialplan vereinbart worden, erklärte die Hypothekenbank. Die inländischen Filialen werden Ende September geschlossen, die vier im Ausland ebenfalls noch in diesem Jahr.

Reuters hatte Ende 2014 aus Finanzkreisen erfahren, dass die Hypothekenbank Frankfurt womöglich schon Ende 2016 Geschichte sein könnte. Die verbleibenden Immobilienportfolios würden dann voraussichtlich in die Mittelstandsbank integriert. Die rund 600 verbliebenen von einst mehr als 1000 Mitarbeitern sollten in einer Beschäftigungsgesellschaft landen, hieß es damals.

Von

rtr

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