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26.03.2014

09:45 Uhr

Fünf Milliarden Euro

Britische Regierung verkauft Lloyds-Anteil

Stück für Stück zieht sich die britische Regierung aus dem Geldhaus Lloyds zurück. Am Mittwoch verkaufte sie einen weiteren Anteil an der Bank – für fünf Milliarden Euro. Weitere Veräußerungen könnten folgen.

Die britische Regierung will Anteile im Wert von fünf Milliarden Euro an der Bank Lloyds veräußern. ap

Die britische Regierung will Anteile im Wert von fünf Milliarden Euro an der Bank Lloyds veräußern.

Der britische Staat hat weitere Anteile an der Großbank Lloyds Banking Group (LBG) verkauft und damit Milliarden eingenommen. Es seien LBG-Aktien für 4,2 Milliarden Pfund (fünf Milliarden Euro) verkauft worden, teilte Finanzminister George Osborne am Mittwoch mit. Damit trennte sich der Staat von 7,8 Prozent der Anteile und hält jetzt noch 24,9 Prozent an der Bank. Das eingenommene Geld fließe in die Reduzierung der Staatsschulden, erklärte Osborne.

Großbritannien hatte die LBG im Jahr 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit 20 Milliarden Pfund gerettet. Danach gehörte die Großbank zu fast 39 Prozent dem Staat. Im September 2013 verkaufte die Regierung erstmals einen Anteil von sechs Prozent und nahm damit 3,21 Milliarden Pfund ein.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

Neben der LBG hatte London 2008 auch die Royal Bank of Scotland (RBS) vor der Pleite bewahrt. An dieser Großbank hält der Staat weiterhin rund 80 Prozent. Wann die Regierung ihre RBS-Anteile wieder veräußern wird, ist offen.

Von

afp

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