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02.12.2013

10:36 Uhr

Für 1,75 Milliarden Euro

UBS plant Rückkauf ausstehender Anleihen

Die Schweizer Großbank UBS möchte offenbar gleich elf Anleihen zurückkaufen. Damit möchte UBS ihre Bilanz weiter zurückfahren. Ohne Verluste wird das Geschäft wohl nicht ablaufen.

Die Großbank UBS wird durch den Rückkauf wohl Verluste hinnehmen müssen. AFP

Die Großbank UBS wird durch den Rückkauf wohl Verluste hinnehmen müssen.

ZürichUBS AG bietet an, für bis zu 1,75 Milliarden Euro oder ungefähr 2,15 Milliarden Schweizer Franken ausstehende Anleihen am Markt zurückzukaufen. Damit will die größte Schweizer Bank die Zinskosten senken und die Bilanz schrumpfen.

Das Angebot zum Barrückkauf bezieht sich auf fünf nachrangige, auf Schweizer Franken, Euro oder britische Pfund lautende Anleihen, und sechs nicht nachrangige unbesicherte Papiere, die auf Schweizer Franken, Euro, italienische Lire oder britische Pfund lauten, schrieb die UBS in Zürich am Montag in einer Erklärung. Die Offerte läuft bis zum 13. Dezember.

„Diese Transaktion entspricht unserem Ansatz, die Bilanz und den künftigen Zinsaufwand proaktiv zu reduzieren und gleichzeitig unsere solide Liquiditäts-, Finanzierungs- und Kapitalposition aufrecht zu erhalten”, schrieb UBS in der Erklärung.

Während die nachrangigen Anleihen, die UBS zurückkaufen will, in der aktuell laufenden Umsetzungsphase der Basel-III- Regeln als Tier-2-Kapital zählen, sind sie auf Basis der vollständig umgesetzten Basel-III-Regeln nicht als Tier-2- Kapital anrechenbar, erklärte die Bank.

Die Transaktion werde die Gesamtkapitalquote von UBS um 0,2 bis 0,5 Prozent reduzieren, schätzt die Bank. Als Folge dieser Transaktion erwartet UBS einen “kleinen Verlust”, die Bank geht aber davon aus, diesen “durch die Verminderung des künftigen Zinsaufwands kurzfristig auffangen” zu können.

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