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26.01.2005

09:39 Uhr

Fusion derzeit angeblich kein Thema

Commerzbank plant achtprozentige Rendite

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hat in einem Zeitungsinverview angekündigt, im laufenden Jahr die schon länger angepeilte Renditevorgabe von acht Prozent einzuhalten.

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller. Foto: dpa

Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller. Foto: dpa

HB FRANKFURT. „In diesem Jahr müssen wir den Märkten zeigen, dass wir liefern können“, sagte er der „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe). Die angestrebte Eigenkapitalrendite nach Steuern entspräche einem Überschuss von 720 Millionen Euro. Die Vorstandsgehälter der Bank sollen künftig zu mehr als 50 Prozent vom Erfolg abhängen, bisher waren es exakt 50 Prozent. Die Fixgehälter würden zugleich auf 480 000 von 360 000 Euro erhöht.

Trotz einer sinkender Kreditnachfrage und einem härterem Wettbewerbsdruck unter den Banken und Sparkassen wolle die Commerzbank das Renditeziel durch Kostensenkungen und Wachstum in den Kernbereichen schaffen, sagte Müller.

Müller räumte ein, dass die Bank in den vergangenen Jahren Fehler im Investmentbanking gemacht habe. „Wir hätten niemals versuchen sollen, unser Asset Management weltweit auszubauen, und wir hätten unser Investmentbanking nicht in Regionen wie Japan aufbauen sollten.“ Nach einem unerwartet hohen Verlust im dritten Quartal hatte die Bank massive Stellenstreichungen in dem Bereich angekündigt.

Ein Zusammengehen mit einer anderen Bank ist nach Angaben von Müller derzeit kein Thema für die Commerzbank, die schon oft als Übernahmekandidat gehandelt wurde. „Wir führen derzeit keine Fusionsgespräche, mit keiner Bank“, versicherte Müller.

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