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02.01.2006

10:43 Uhr

Fusion von Töchtern

IT-Mitarbeiter der HVB müssen um Arbeitsplätze bangen

Im Zuge der Übernahme der Hypo-Vereinsbank durch die italienische Unicredito soll nach Informationen aus Finanzkreisen das IT-Geschäft gebündelt werden. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Beschäftigten.

HB FRANKFURT. Die beiden IT-Töchter HVB Info und HVB Systems sollten zusammengelegt werden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Bündelung soll einem Zeitungsbericht zufolge mehrere hundert Arbeitsplätze kosten.

Insgesamt sollen in der Bank in Deutschland 1800 Arbeitsplätze wegfallen. Rund ein Drittel davon könnte bei den Informationstechnologiebereichen der HVB gestrichen werden, berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Eine endgültige Entscheidung über die Zahl der wegfallenden Stellen sei aber noch nicht getroffen. Ein HVB-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Die Fachzeitschrift „Computerwoche“ hatte ebenfalls berichtet, durch die Zusammenlegung der beiden HVB-Töchter würden rund 600 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren.

Die HVB Info beschäftigt den Angaben zufolge bisher rund 600 Menschen, die HVB Systems rund 1200. Während sich die HVB Info bisher dem täglichen operativen Geschäft und der Hardware widmete, schneiderte die HVB Systems in Hamburg und München die Software-Architektur für die Bankengruppe.

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