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30.01.2009

15:33 Uhr

Fusions-Gespräche

Sparkassenpräsident sieht Fusionen skeptisch

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, sieht die von den Sparkassen eingeleitete Konsolidierung der Landesbanken derzeit kritisch. „Ich kann nicht ausschließen, dass das alles scheitert“, sagte Haasis mit Blick auf laufende Gespräche gestern in Berlin.

Sparkassenpräsident Heinrich Haasis sieht die Fusionen skeptisch: Vor allem die Gespräche zwischen WestLB und Dekabank stocken. Foto: dpa Quelle: dpa

Sparkassenpräsident Heinrich Haasis sieht die Fusionen skeptisch: Vor allem die Gespräche zwischen WestLB und Dekabank stocken. Foto: dpa

BERLIN. Im Fokus stehen dabei die WestLB und die Dekabank, der zentrale Fondsdienstleister der Sparkassen. Hier wären die Gespräche nicht so vorangekommen wie erwartet, bemerkte Haasis. Im Augenblick werde sondiert, ob eine Dreierlösung zusammen mit der Landesbank Hessen-Thüringen möglich wäre. Das würde die Sache zwar komplizierter gestalten, doch andererseits würde man dann über ein stabileres Geschäftsmodell verfügen. Allerdings hätten sich die Eigner, das Land Hessen und die Sparkassen, noch nicht positioniert. Klar sei, dass keiner die Altlasten des anderen übernehmen würde. Die WestLB will in Vorleistung gehen und sich in eine Kern- und eine Konsolidierungsbank aufspalten. In der Kernbank sollen die Geschäftsbereiche Kapitalmarkt, Mittelstandsfinanzierung und Firmenkundengeschäft konzentriert werden.

Auch zwischen der BayernLB und der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sei der Gesprächsfaden nicht abgerissen, ohne dass die Zukunft klar sei. Die schlechteste Lösung wäre, wenn die Landesbanken mit neuem Eigenkapital ausgestattet würden und sich nichts ändern würde. fmd

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