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03.04.2006

09:44 Uhr

Fusionsgespräche mit Deutscher Börse

Euronext-Aktionäre organisieren sich

Laut eines Zeitungsberichts planen mehrere Aktionäre der Vierländerbörse Euronext, sich zusammenzuschließen, um ein Gegengewicht zu den engagierten Hedgefonds zu schaffen. Inwieweit das die Fusionsgespräche mit der Deutschen Börse beeinflusst, ist jedoch unklar.

HB PARIS. So planten etwa die größten französischen Banken, sich zu einer Aktionärsgruppe zusammenzuschließen, um ihrer Stimme bei der Euronext mehr Gewicht zu verleihen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag. Die Banken – dazu zählen den Angaben nach etwa BNP Paribas, Credit Agricole und Dexia – verfügen zusammen über einen Stimmenanteil von ungefähr 10 Prozent. Die Gruppe habe sich bereits auf den Wortlaut des Paktes geeinigt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise weiter.

Eine zweite Gruppe von Aktionären solle aus verschiedenen niederländischen, französischen und belgischen Firmen gebildet werden. Dies werde derzeit von der Investmentbank Rothschild & Cie vorbereitet, meldete die Zeitung. Beide Gruppen könnten den Angaben nach in Zukunft bei Euronext ein Gegengewicht schaffen zu anderen wichtigen Investoren wie etwa den Hedgefonds Children's Investment Fund und Atticus Capital.

Bei Euronext war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Börse hatte aber am Montagmorgen gemeldet, dass sie die Gespräche mit der Deutschen Börse über eine Fusion intensivieren wolle. Das Management werde bis Ende Mai über verschiedene Optionen beraten. Der Fusionsvorschlag der Deutschen Börse sei der „bestmögliche Vorstoß“.

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