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27.11.2014

16:58 Uhr

Geringe Margen

Deutsche Bank dampft Handel mit Edelmetallen ein

Deutschlands größtes Geldhaus handelt nicht mehr mit Edelmetallen. Das Geschäft hat an Attraktivität verloren, weil die Margen geringer wurden. Reduziert werden weniger als fünf Stellen.

Bei der Deutschen Bank werden physische Metalle nicht mehr gehandelt. Reuters

Bei der Deutschen Bank werden physische Metalle nicht mehr gehandelt.

London/FrankfurtDie Deutsche Bank dampft ihren Handel mit Edelmetallen ein. In der Investmentbank werden physische Metalle künftig nicht mehr gehandelt, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Einige ausgewählte Geschäfte könnten in andere Konzernsparten verlagert werden. Finanzderivate auf Edelmetalle seien für die Kunden weiter erhältlich.

Die Deutsche Bank setzt zwar mehr denn je auf das Investmentbanking, das in guten Zeiten lukrative Gewinne verspricht. Doch es verschlingt wegen der strengeren Regulierung auch immer mehr Kapital. Deshalb werden verschiedene Bereiche auf den Prüfstand gestellt. Bereits Ende 2013 hatte das Institut angekündigt, den Handel mit Rohstoffen drastisch zurückzufahren. Das Geschäft hat an Attraktivität verloren, weil die Margen geringer wurden.

Das sind die größten Banken Deutschlands

Platz 10 – Postbank

Bilanzsumme 2013 der Deutsche-Bank-Tochter: 161,5 Milliarden Euro

Platz 9 – Helaba

Bilanzsumme 2013 der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale: 178,1 Milliarden Euro.

Platz 8 – NordLB

Bilanzsumme 2013 der Norddeutschen Landesbank: 200,8 Milliarden Euro

Platz 7 – BayernLB

Bilanzsumme 2013 der Bayerischen Landesbank: 255,6 Milliarden Euro

Platz 6 – LBBW

Bilanzsumme 2013 der Landesbank Baden-Württemberg: 273,5 Milliarden Euro

Platz 5 – Unicredit

Bilanzsumme 2013 der Unicredit (inkl. Hypo-Vereinsbank): 290 Milliarden Euro

Platz 4 – DZ Bank

Bilanzsumme 2013 der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank: 387 Milliarden Euro

Platz 3 – KfW

Bilanzsumme 2013 der KfW-Bankengruppe: 464,8 Milliarden Euro

Platz 2 – Commerzbank

Bilanzsumme 2013: 549,7 Milliarden Euro

Platz 1 – Deutsche Bank

Bilanzsumme 2013: 1611,4 Milliarden Euro

Quelle: Die Bank/Statista

Über die jüngste Entscheidung hatte zuvor auch die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Betroffen von der Reduzierung des Geschäfts sind weniger als fünf Stellen in London, wie ein Banksprecher sagte. Insgesamt beschäftigt die Deutsche Bank weltweit knapp 100.000 Mitarbeiter.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Manfred Zimmer

28.11.2014, 15:56 Uhr

Eine wichtige Nachricht, deren Inhalt man hinterfragen sollte.

Die Deutsche Bank stellt also einen Geschäftszweig ein und muss weniger als 5 Mitarbeiter abbauen.

Wieviel Mitarbeiter sind bei der Deutschen Bank eigentlich in der Poststelle beschäftigt - um eine Relation der Wichtigkeit herzustellen?

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