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22.11.2016

12:41 Uhr

Geschäftsausblick 2016

Dekabank erwartet Gewinnrückgang

Die Niedrigzinsen belasten wie bei vielen anderen Geldhäusern auch die Bilanz der Dekabank. Das Wertpapierhaus der Sparkassen dämpft die Erwartungen für das Gesamtjahr. Dabei spielen auch Altlasten eine Rolle.

Der Verkauf von Fonds und Zertifikaten ist trotz der Kursschwankungen an den Märkten nach Angaben des Instituts recht stabil gelaufen. dpa

Dekabank in Frankfurt

Der Verkauf von Fonds und Zertifikaten ist trotz der Kursschwankungen an den Märkten nach Angaben des Instituts recht stabil gelaufen.

FrankfurtDie Dekabank senkt ihre Gewinnerwartung für das Gesamtjahr. Das Wirtschaftliche Ergebnis werde voraussichtlich nur bei etwas über 400 Millionen Euro liegen, teilte das Wertpapierhaus der Sparkassen am Dienstag mit. Damit fällt der Gewinnrückgang stärker aus als zuletzt vorhergesagt: Vorstandschef Michael Rüdiger hatte zwar stets betont, die Deka werde 2016 wegen der Niedrigzinsen und der volatilen Märkte nicht an den außergewöhnlich starken Vorjahreswert von 611 Millionen Euro anknüpfen können. Doch verwies er in diesem Zusammenhang eher auf den langjährigen Durchschnitt beim Ergebnis - rund 500 Millionen Euro.

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Nach neun Monaten stehen nun 349 Millionen Euro zu Buche - ein Rückgang um mehr als ein Fünftel. Wie bei vielen anderen Geldhäusern fressen sich auch bei der Deka die Niedrigzinsen immer stärker in die Bilanz. Das Fondshaus muss deshalb auch seine Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erhöhen, wie bereits seit dem Sommer klar ist.

Außerdem drücken Altlasten: Die Deka legte mehr Geld für faule Schiffskredite zur Seite, die noch aus den Jahren stammten, bevor die Branche in die Krise geriet. Insgesamt hat die Deka noch Schiffsfinanzierungen von 1,5 Milliarden Euro in den Büchern - zehn Prozent des klassischen Kreditbestandes.

Rüdiger verwies darauf, dass der Verkauf von Fonds und Zertifikaten trotz des Auf und Ab an den Märkten recht stabil gelaufen sei. Unter dem Strich sammelte die Deka bis Ende September 13 (Vorjahr: 15) Milliarden Euro an neuen Kundengeldern ein. Davon stammte etwas mehr als die Hälfte - 6,7 Milliarden - von Profi-Anlegern.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

22.11.2016, 15:43 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr......

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

Account gelöscht!

22.11.2016, 17:13 Uhr

Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

Account gelöscht!

22.11.2016, 17:25 Uhr

Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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