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03.08.2011

23:24 Uhr

Geschäftszahlen

Immofinanz macht in Osteuropa Reibach

Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz hat die Verlustphase hinter sich gelassen. Er profitiert kräftig von der Erholung in Osteuropa. Womöglich verleibt er sich bald sogar eine deutsche Immobilienfirma ein.

Ein Arbeiter trägt auf einer Baustelle Holzlatten auf der Schulter. Quelle: dpa

Ein Arbeiter trägt auf einer Baustelle Holzlatten auf der Schulter.

WienDer österreichische Immobilienkonzern Immofinanz hat im vergangenen Geschäftsjahr dank der Erholung in Osteuropa einen Gewinnsprung erzielt. Das Konzernergebnis stieg um 60 Prozent auf knapp 314 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Es ist bereits das zweite Jahr, das der Konzern nach milliardenschweren Verlusten in der Vergangenheit mit einem Plus abschließt. Dabei hat das Unternehmen insbesondere von einer Wertaufholung seiner Immobilien in Osteuropa profitiert.

Die Mieterlöse legten um sieben Prozent auf nahezu 579 Millionen Euro zu. Immofinanz kündigte fürs laufende Geschäftsjahr (per Ende April) an, die Fertigstellung und Akquisition von Entwicklungsprojekten voranzutreiben.

„Im operativen Bereich wird der Schwerpunkt auch im nächsten Jahr auf der aktiven Bewirtschaftung von Bestandsimmobilien liegen, mit dem erklärten Ziel, die Auslastung der Objekte und die Mieten kontinuierlich zu steigern und die Kostenstruktur zu verbessern“, sagte das Management voraus.

Das Unternehmen gehört auch zu den potenziellen Interessenten für eine Übernahme der milliardenschweren LBBW-Immobilien. Die größte deutsche Landesbank muss sich auf Druck der EU von den rund 20.000 Wohnungen im Südwesten Deutschlands trennen. Ob Immofinanz tatsächlich in den Prozess einsteigt und einen derartigen Zukauf überhaupt stemmen kann, ließ der Konzern zuletzt jedoch noch offen.

Von

rtr

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