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24.06.2013

12:39 Uhr

Gestützte Institute

Spanien prüft Verkauf von Banken

Die Catalunya Bank und die NCG Banco stehen wohl vor dem Verkauf. Im Rahmen der Finanzkrise erhielten sie von der spanischen Regierung eine große Finanzspritze – jetzt sollen die Institute den Besitzer wechseln.

Der spanische Finanzminister Luis de Guindos prüft den Verkauf verstaatlichter Banken. dpa

Der spanische Finanzminister Luis de Guindos prüft den Verkauf verstaatlichter Banken.

MadridSpanien will zwei verstaatlichte Banken verkaufen und prüft dazu alle Optionen. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Institute werthaltig sind”, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Montag in einem Radio-Interview. „Die Käufer wollen immer den Eindruck hinterlassen, dass Dinge weniger wert sind.”

Bei den Banken geht es um die Catalunya Banc aus Barcelona sowie NCG Banco. Beide Institute kommen zusammen auf weniger als zehn Prozent des gesamten spanischen Marktes, haben aber einen vergleichsweise großen Teil der 41 Milliarden Euro erhalten, mit denen die Regierung in Madrid vergangenes Jahr angeschlagene Banken unterstützte.

Bankkreisen zufolge schlugen die Unternehmensberatung McKinsey und die Investmentbank Nomura in einem Bericht an die Regierung kürzlich vor, die beiden Häuser schnell zu verkaufen, bevor ihre Anlagebestände weiter an Wert verlieren. Spaniens Banken waren nach dem Platzen der Immobilienblase in eine Schieflage geraten und mussten mit Milliarden-Summen unterstützt werden.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

24.06.2013, 13:22 Uhr

Bei den Risiken ein gewagtes Geschäft.

Account gelöscht!

24.06.2013, 13:38 Uhr

Wie heißt das Motto bei Vertretern: jeden Tag stehen Dumme auf, man muß sie nur finden.

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