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22.01.2007

10:51 Uhr

Gewerkschaft weist Vorwürfe zurück

Verdi lehnt Ablösung von DZ-Aufsichtsrat ab

Trotz Rücktrittsforderungen durch den Präsident des genossenschaftlichen Finanzverbundes, Christopher Pleister, hält Verdi weiter an Mark Roach fest. Der Vorwurf lautete auf schädigendes Verhalten kurz nach der geplatzten Fusion der DZ-Bank mit der WGZ.

sos FRANKFURT. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hält an Mark Roach als DZ-Aufsichtsrat fest. Dies sagte Bundesvorstandssprecher Jörg Reinbrecht dem Handelsblatt. Wie berichtet, hatte der Präsident des genossenschaftlichen Finanzverbundes Christopher Pleister den Rücktritt des Verdi-Mannes gefordert.

Roach habe die DZ-Bank mit einen offenen Brief kurz nach der geplatzten Fusion mit der WGZ geschädigt, so Pleister in einem Schreiben an die Gewerkschaft. In einem Newsletter hatte Roach Pleister als „Quertreiber“ bezeichnet und dem Verbandspräsidenten Indiskretionen bei den Verhandlungen zur Last gelegt.

„Die Vorwürfe in dem Schreiben Pleisters sind unbegründet“, konterte Verdi-Sprecher Reinbrecht. „Das war kein schädigendes Verhalten, es gibt deshalb auch keinen Grund, Herrn Roach abzulösen.“ Man suche jetzt aber das Gespräch mit dem BVR-Präsidenten. Pleister ist gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der DZ-Bank.

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