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11.04.2014

07:02 Uhr

Goldman-Sachs-Banker

Dibelius hofft auf schnelle Einigung bei Scheidung

ExklusivAlexander Dibelius, Deutschland-Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, liefert sich seit 2013 einen Scheidungskrieg. Er hofft noch auf eine außergerichtliche Einigung – denn sonst könnte es teuer für ihn werden.

Alexander Dibelius: Der Deutschlandchef der Investmentbank Goldman Sachs führt einen Scheidungskrieg mit seiner Frau. dpa

Alexander Dibelius: Der Deutschlandchef der Investmentbank Goldman Sachs führt einen Scheidungskrieg mit seiner Frau.

Frankfurt, Düsseldorf Alexander Dibelius, Deutschland-Statthalter der US-Investmentbank Goldman Sachs, hofft noch auf ein friedliches Ende seines seit Monaten tobenden Scheidungskampfes. „Ich hoffe weiter, dass man sich außergerichtlich einigen kann“, vertraute Dibelius nach Informationen des Handelsblatts (Freitagausgabe) Freunden an. In seinem Umfeld wird damit gerechnet, dass zunächst erst im Juli in London ein Hearing stattfindet, in dem überhaupt der Gerichtsstand geklärt wird. Wenn sich die Briten für zuständig erklären, kann es für Dibelius besonders teuer werden, denn in Großbritannien gilt bei Scheidungsverfahren das Prinzip der Realteilung.

Dibelius ist seit 2002 mit seiner österreichischen Frau Andrea verheiratet – ohne Ehevertrag. „Ich bin eben Romantiker“, soll er den Schritt gegenüber Freunden begründet haben. Weder Dibelius noch seine Frau wollten sich zum aktuellen Stand des Verfahrens äußern. Er selbst hatte Anfang April 2013 in München die Scheidung eingereicht. Seine Frau war allerdings zwei Tage schneller mit dem Antrag in London.

Die Schätzungen des Dibelius-Besitzes reichen bislang von einem zweistelligen Millionen-Betrag bis zu rund 300 Millionen Euro. Der 53-Jährige gilt als bestverdienender Banker der Republik. Im Laufe der vergangenen Monate war der Investmentbanker immer wieder wegen vermeintlicher Unregelmäßigkeiten in seinen persönlichen Bilanzen in die Schlagzeilen geraten und hatte darauf Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Die ganze Geschichte lesen Sie im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Kommentare (4)

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11.04.2014, 09:16 Uhr

> Seine Frau war allerdings zwei Tage schneller mit dem Antrag in London.

Haha!

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11.04.2014, 09:51 Uhr

Wie meinte Dibelius so bezeichnend: "Geld hat für mich keinen abnehmenden Grenznutzen."

Für seine Frau wohl auch nicht...

Account gelöscht!

11.04.2014, 10:16 Uhr

Hat Millionen und zu wenig Grips für einen Ehevertrag.
So einer berät die Kanzlerin.
Was sind wir tief gesunken.

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