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10.07.2017

19:29 Uhr

Goldman Sachs

Weitere Milliarden-Börsengänge in Deutschland erwartet

Die US-Investmentbank Goldman Sachs rechnet nach dem milliardenschweren Börsengang von Delivery Hero mit weiteren großen Emissionen in Deutschland. Namen nennt sie nicht. Aber es gibt aussichtsreiche Kandidaten.

„Es gibt in Deutschland eine Reihe von Unternehmen, die in den nächsten zwölf Monaten mit einem Emissionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro an die Börse gehen könnten.“ dpa

Einschätzung von Goldman Sachs

„Es gibt in Deutschland eine Reihe von Unternehmen, die in den nächsten zwölf Monaten mit einem Emissionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro an die Börse gehen könnten.“

FrankfurtDie US-Investmentbank Goldman Sachs rechnet nach dem milliardenschweren Börsengang von Delivery Hero mit weiteren großen Emissionen in Deutschland. „Es gibt in Deutschland eine Reihe von Unternehmen, die in den nächsten zwölf Monaten mit einem Emissionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro an die Börse gehen könnten“, sagte Investmentbanker Christoph Stanger am Montag bei einem Pressegespräch in Frankfurt. Namen nannte er nicht. Als aussichtsreiche Kandidaten für einen große Erstemission (IPO) gelten die Siemens-Medizintechnik-Sparte Healthineers und die Vermögensverwaltungs-Tochter der Deutschen Bank, Deutsche Asset Management.

Wegen der langen Vorlaufzeiten werden sich Investoren aber nach Einschätzung von Stanger noch gedulden müssen. „Im zweiten Halbjahr 2016 war der Markt volatil, daher schreckten viele Unternehmen davor zurück, einen Börsengang vorzubereiten“, sagte der Investmentbanker, der bei Goldman Sachs das Geschäft mit Börsengängen und Kapitalerhöhungen (ECM) in Europa verantwortet. Er glaube nicht, dass sich im zweiten Halbjahr deutlich mehr Unternehmen aufs Parkett wagen werden als im ersten Halbjahr.

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Bislang haben in Deutschland in diesem Jahr nur der Essens-Lieferdienst Delivery Hero („Lieferheld“, „Foodora“, „Pizza.de“), die Pizza- und Pasta-Kette Vapiano und der Elektromotorenbauer Aumann den Sprung in den streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse geschafft. Der Lkw-Zulieferer Jost-Werke will sich noch vor der Sommerpause dazugesellen. Insidern zufolge soll das Unternehmen bei der Emission mit rund 700 Millionen Euro einschließlich Schulden bewertet werden.

Von

rtr

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