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08.02.2005

08:34 Uhr

Guter Start in das laufende Jahr

UBS legt Rekordergebnis vor

Der Schweizer Bankkonzern UBS hat 2004 mit einem Gewinn von 8,09 (Vorjahr 6,24) Milliarden Schweizer Franken das beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt.

HB ZÜRICH. Der Geschäftsertrag habe in allem Bereichen gesteigert werden können, teilte UBS mit. Und die Kosten wuchsen weniger schnell als die Erträge. Besonders stark erhöht hätten sich die vermögensabhängigen Erträge. Auch das laufende Jahr habe sehr gut begonnen, sagte Finanzchef Clive Standish in einer ersten Telefonkonferenz zu den Ergebnissen. Die Finanzmärkte würden einen positiven Grundton aufweisen.

Das gute Ergebnis des Jahres 2004 war auch eine Folge eines wachsenden Neugeldzuflusses in der Vermögensverwaltung, der sich 2004 um 29 Prozent auf 88,9 (69,1) Milliarden Schweizer Franken erhöhte. Die verwalteten Vermögen betrugen zum Jahresende 2250 Milliarden Schweizer Franken nach 2261 Milliarden Ende September 2004 und 2133 Milliarden Schweizer Franken in Jahr zuvor.

Aber auch das Investmentbanking konnte den Jahresgewinn vor Steuern um drei Prozent auf 1,23 Milliarden Schweizer Franken steigern. Das Wealth Management verbesserte den Gewinn um 18 Prozent auf 831 Millionen Schweizer Franken. Im letzten Quartal 2004 allein fiel ein Gewinn von 2,021 Milliarden Schweizer Franken an, der damit über den Prognosen lag. Analysten hatten einen Gewinn von 1,80 Milliarden Schweizer Franken erwartet. Das Bankgeschäft steuerte 1,993 Milliarden Schweizer Franken zu dem Gewin bei. Im Vorquartal erzielte UBS einen Gewinn von 1,671 Milliarden Schweizer Franken und im entsprechenden Vorjahresquartal hatte er bei 1,808 Milliarden Schweizer Franken gelegen.

Die Dividende will UBS auf 3,0 (2,60) Schweizer Franken je Aktie erhöhen. Im Schlussquartal verlangsamten sich in der Vermögensverwaltung die Zuflüsse. Der Neugeldzufluss der Gruppe lag bei 16,4 Milliarden nach 20,5 Milliarden Schweizer Franken im Quartal davor. Im Wealth Management lag er bei 13,3 Milliarden Schweizer Franken im Vergleich zu 16,7 Milliarden Schweizer Franken im Quartal davor. Das Wealth Management im engeren Sinne kam auf einen Zufluss von 6,5 Milliarden Schweizer Franken nach 11,4 Milliarden Schweizer Franken im Vorquartal. Wealth Management USA konnte dagegen das Neugeld trotz des schwächeren Dollars auf 6,8 Milliarden von 5,3 Milliarden Schweizer Franken im Vorquartal steigern.

Das Aufwand-Ertragsverhältnis sank auf 72,6 Prozent. Mit Blick auf das laufende Jahr hie es, ein Rekordergebnis zu übertreffen stelle immer ein Herausforderung dar. Die Bank werde wie immer mit dem schwierig vorauszusehenden Auf und Ab der internationalen Finanzmärkte konfrontiert sein.

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