Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.08.2011

11:15 Uhr

Halbjahresergebnis

Schuldenkrise belastet Dekabank

Die Schuldenkrise in Europa hält die Dekabank in Schach. Im ersten Halbjahr musste sie Staatsanleihen in Höhe von 69 Mio. Euro abschreiben. Eine Vertriebsoffensive soll jetzt das Jahresergebnis retten.

Die Dekabank bekam im ersten Halbjahr die europäische Schuldenkrise zu spüren. picture-alliance/ dpa

Die Dekabank bekam im ersten Halbjahr die europäische Schuldenkrise zu spüren.

Frankfurt / MainDie Staatsschuldenkrise im Euroraum hat das Ergebnis der Dekabank im ersten Halbjahr belastet. Zwar lag das wirtschaftliche Ergebnis im ersten Halbjahr mit 337 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, was vor allem stabilen Provisionserträgen und Wertaufholungen bei strukturierten Kapitalmarktprodukten geschuldet war. Doch auf dem Ergebnis lasteten Abschreibungen im Wertpapiergeschäft von rund 69 Millionen Euro im Zuge der Staatsschuldenkrise, wie die Dekabank am Mittwoch mitteilte. Eine griechische Staatsanleihe und portugiesische Bankschuldverschreibungen seien auf den Marktwert abgeschrieben worden.

Für das Gesamtjahr geht die Dekabank nicht davon aus, das Rekordergebnis von 2010 (925 Millionen Euro) wiederholen zu können. Das dürfte auch daran liegen, dass die privaten Anleger derzeit einen großen Bogen um Investmentfonds machen. Im ersten Halbjahr verzeichnete die Dekabank beim Fondsabsatz Nettomittelabflüsse über 3,3 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum fiel die Nettovertriebsleistung mit 803 Millionen Euro noch positiv aus. Mit einer Vertriebsoffensive soll nun gegengesteuert werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×