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14.12.2016

14:46 Uhr

Harvey Schwartz und David Salomon

So baut Goldman Sachs die Führung um

Der bisherige starke Mann hinter Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein, Gary Cohn, wird Wirtschaftsberater des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Seine Aufgaben werden sich wohl zwei Manager teilen.

Goldman Sachs ist vor allem für sein Fusionsberatungsgeschäft und Investmentbanking bekannt. AP

Handelsplatz an der New-Yorker-Börse

Goldman Sachs ist vor allem für sein Fusionsberatungsgeschäft und Investmentbanking bekannt.

New YorkSpitzenmanager Gary Cohn verlässt die US-Investmentbank Goldman Sachs, seine Aufgaben dürften sich künftig die Manager Harvey Schwartz und David Solomon teilen. Das teilte die Investmentbank am Dienstag mit. Zuvor hatten das „Wall Street Journal“ und die „Financial Times“ über die neuen Personalien berichtet.

Gary Cohn arbeitete bislang als „President“ für die Investmentbank und war damit die Nummer zwei hinter Vorstandschef Lloyd Blankfein. Cohn wird jedoch zum Jahresende als Wirtschaftsberater in den Beraterstab des künftigen US-Präsidenten Donald Trump wechseln. Er war dann 25 Jahre bei der Bank.

Schwartz und Solomon dürften nach ihrer Ernennung zu „Co-Presidents“ auch als Spitzenkandidaten für die mögliche Nachfolge des 62-jährigen Lloyd Blankfein gelten. Der 52 Jahre alte Schwartz arbeitet seit 1997 für Goldman Sachs und ist seit Anfang 2013 Finanzvorstand der Bank. Er hat zuletzt ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar umgesetzt. Nachfolger von Schwartz als Finanzvorstand soll den Berichten zufolge Martin Chavez werden.

David Solomon, 54 Jahre alt, ist derzeit Teil einer Doppelspitze des Investmentbankings von Goldman Sachs. Er war im Sommer 2006 einer der ersten Manager, der von Lloyd Blankfein nach dessen Berufung zum Vorstandschef befördert wurde. Sein Aufgabengebiet umfasst das Tagesgeschäft mit Verantwortung für die Effizienz und Profitabilität des wichtigen Geschäftsfelds.

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