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03.11.2011

17:56 Uhr

Herabstufung

Moody's gibt WGZ Bank schlechtere Note

Moody's hat sowohl das Langfrist- als auch das Standalone-Rating der Düsseldorfer WGZ Bank gesenkt. Die Analysten bemängelten vor allem die Ertragsschwäche des Geldinstituts.

Die WGZ Bank in Düsseldorf. Pressebild

Die WGZ Bank in Düsseldorf.

FrankfurtDie Ratingagentur Moody's hat das genossenschaftliche Spitzeninstitut WGZ Bank wie angekündigt herabgestuft. Das Langfrist-Rating liegt nun bei „A1“ nach zuvor „Aa3“, der Ausblick ist stabil, wie Moody's am Donnerstag mitteilte. Die Analysten betonten zwar, dass der genossenschaftliche Bankensektor in Deutschland sehr stabil sei, was letztlich auch der WGZ Bank zugute komme. Allerdings sei die eigene Ertragskraft des Instituts eher schwach. Daher habe Moody's auch das Standalone-Rating der WGZ Bank, das mögliche externe Hilfen außen vor lässt, herabgesetzt: auf „C-“ von „C“. Beide Ratings stehen in Zusammenhang.

Der WGZ Bank sind vor allem die Volks- und Raiffeisenbanken in Nordrhein-Westfalen angeschlossen. Sie hat sozusagen die Funktion einer genossenschaftlichen Zentralbank. Auf die Einschätzung der Rating-Spezialisten reagierte das Düsseldorfer Institut ernüchtert. „Die Minderheitsbeteiligungen der WGZ Bank an den Unternehmen der genossenschaftlichen Finanzgruppe, vor allem an der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R + V und der
Union Investment, schlagen sich in der Einschätzung von Moody's leider explizit nicht nieder“, hieß es in einer Stellungnahme.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Realist1

03.11.2011, 19:39 Uhr

In jedem Fall würde ich der WGZ BANK AG eher mein Geld anvertrauen als einer Deutschen Bank. Hier wird grundsolide gearbeitet und überhöhte Risiken vermieden.

Account gelöscht!

04.11.2011, 04:16 Uhr

Ich habe da so meine Bedenken ob die amerikanische Rating-Lach-und Schiessgesellschaft etwas von Genossenschafts-und Raiffeisenbanken versteht. Deshalb finde ich die Reaktion der Bank als sehr angemessen.

Anteilseigner

04.11.2011, 09:54 Uhr

Ich glaube schon, dass sie es verstehen und gerade deshalb hat die Abwertung Methode. Ich persönlich bin von dem Geschäftsmodell überzeugter als von einem "Ackermann-Modell. Die Renditen sind gering (bei mir 4 - 4,5%), aber stabil und gerade weil die Anteilseigner im schlimmsten Fall noch eine Nachschusspflicht haben, halte ich das System für besonders stabil.

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