Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.12.2015

14:09 Uhr

Heta

Gläubigergruppe erhält Zuwachs

Die Bad Bank der Hypo Alpe Adria, Heta, gerät weiter unter Druck. Seit Monaten gibt es Streit über die Frage, ob Anleihen der Bank bedient werden. Jetzt wächst die Gruppe der Gläubiger, die die volle Rückzahlung fordern.

Die Abwicklungsanstalt Heta beschäftigt sich mit den Altlasten der Hypo Alpe Adria. dpa

Hypo Alpe Adria

Die Abwicklungsanstalt Heta beschäftigt sich mit den Altlasten der Hypo Alpe Adria.

WienIm Streit über den Schuldenschnitt bei der Abbaubank Heta formiert sich eine Gruppe internationaler Finanzinstitutionen. Die Gläubigergruppe habe eine Vereinbarung getroffen, dass sie kein Angebot für ihre von Kärnten garantierten Heta-Anleihen annehmen, das eine Rückzahlung unter par bedeuten würde, teilte die Gläubigergruppe mit.

Der bereits in die Öffentlichkeit getretenen sogenannten „Adhoc Gruppe“ hätten sich nun weitere Institute angeschlossen. Insgesamt würden sie Schuldtitel in der Höhe von über fünf Milliarden Euro halten, sodass sie ihrer Ansicht nach über mehr als ein Drittel der Gesamtnominale verfügen.

Insgesamt hatte das Bundesland Kärnten Haftungen für Anleihen der ehemaligen Hypo Alpe Adria von über zehn Milliarden Euro übernommen. Der Gruppe gehören neben der Commerzbank auch die HSH Nordbank oder die Dexia Kommunalbank Deutschland an.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×