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30.03.2017

14:47 Uhr

Heta

Krisenbank macht Tempo bei der Abwicklung

Die Heta will bis Ende des Jahres 80 Prozent der Vermögenswerte verkauft haben – ein Jahr früher als bislang geplant. Durch die bisherigen Veräußerungen stiegen die Barreserven bereits auf 7,9 Milliarden Euro.

2014 wurde die österreichische Pleitebank Hypo Alpe Adria in die Heta umgewandelt. dpa

Hypo-Nachfolgerin

2014 wurde die österreichische Pleitebank Hypo Alpe Adria in die Heta umgewandelt.

FrankfurtDie österreichische Krisenbank Heta kommt bei ihrer Abwicklung besser voran als erwartet: Das Ziel, 80 Prozent der Vermögenswerte zu verkaufen, könne bereits Ende 2017 und damit ein Jahr früher als geplant erreicht werden, teilte die Nachfolgerin der Kärntner Skandalbank Hypo Alpe Adria am Donnerstag mit. Auch die erzielten Preise seien höher als erwartet.

Durch die Verkäufe stiegen die Barreserven auf aktuell 7,9 (Ende 2015: 4,3) Milliarden Euro. „Damit sind wir gut gerüstet für den beschwerlichen Pfad der nun vor uns liegt, wenn es gilt, die weniger attraktiven, verbleibenden Werte in unseren Gesellschaften zu akzeptablen Preisen zu veräußern“, sagte Heta-Chef Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath.

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Dank des milliardenschweren Schuldenschnitts kehrte die Heta 2016 in die Gewinnzone zurück. Nach dem internationalen Bilanzierungsstandards (IFRS) machte sie einen Gewinn von 6,7 Milliarden Euro, nach einem Verlust von 496 Millionen Euro im Vorjahr. Nach einer jahrelangen Auseinandersetzung mit den Gläubigern – darunter viele deutsche Banken und Versicherer – legte Österreich den Streit um die Rückzahlung von Schulden im Herbst bei. Inhaber besicherter Anleihen erhielten rund 90 Prozent ihrer Forderungen zurück, die von nachrangigen Papieren rund 45 Prozent.

Von

rtr

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