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17.07.2015

12:48 Uhr

Heta

Verkauf der Osteuropa-Töchter bis zum Advent

Ein Meilenstein beim Abbau der Krisenbank Hypo Alpe Adria: Die österreichische Bad Bank Heta hat den Verkauf seiner Osteuropa-Töchter an den US-Finanzinvestor Advent abgeschlossen. Es fließen bis zu 200 Millionen Euro.

Auch der Rest der verstaatlichten Krisenbank soll über die Heta abgewickelt werden. Reuters

Hypo Alpe Adria

Auch der Rest der verstaatlichten Krisenbank soll über die Heta abgewickelt werden.

WienDie österreichische Bad Bank Heta hat den Verkauf ihrer Südosteuropa-Töchter an den US-Finanzinvestor Advent und die Entwicklungsbank EBRD unter Dach und Fach gebracht. Die bis zu 200 Millionen Euro schwere Transaktion sei am Freitag abgeschlossen worden, teilte die Heta mit. Zuletzt stand die Genehmigung durch die EZB und die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA für die beantragte erweiterte Bankenlizenz noch aus.

Die EU-Kommission hatte Österreich den Verkauf der ehemaligen Hypo-Töchter in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina und Montenegro im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen bis Ende 2015 vorgeschrieben. Der Deal ist ein wichtiger Meilenstein beim Abbau der verstaatlichten Krisenbank Hypo Alpe Adria. Der Rest des Instituts soll nun weiter über die Bad Bank Heta abgewickelt werden.

Österreich und Advent hatten sich bereits vergangenen Dezember auf die Transaktion verständigt und einen Kaufpreis von mindestens 50 Millionen Euro vereinbart. Dieser kann abhängig vom Jahresergebnis 2014 und 2015 um bis zu 150 Millionen Euro steigen.

Von

rtr

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