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22.03.2006

16:40 Uhr

Höhere Dividende

Unicredito steigert Gewinn kräftig

Die italienische Großbank Unicredito hat im vergangenen Jahr einschließlich der zugekauften deutschen Tochter HVB einen Milliardengewinn erzielt und will eine höhere Dividende zahlen.

HB ROM. Unicredito steigerte 2005 den Nettogewinn um 19,4 Prozent auf 2,47 Mrd. Euro. Darin sind die HVB-Ergebnisse der Monate November und Dezember enthalten, teilte die Bank am Mittwoch in Genua mit. Das Unternehmen schlägt eine Dividende von 0,22 Euro pro Aktie vor, das sei ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Bank sprach von „exzellenten Geschäftsergebnissen im Jahr der HBV-Übernahme“. Ohne die Effekte aus der HVB-Übernahme sei der Überschuss um knapp ein Viertel auf 2,57 Mrd. Euro geklettert, teilte die Bank weiter mit. Experten hatten zuvor lediglich mit einem Anstieg auf 2,48 Mrd. Euro gerechnet. Die Erträge seien ohne die Effekte aus der Übernahme der HVB um acht Prozent auf 11,02 Mrd. Euro gestiegen.

Unicredito hatte zuvor bereits ein Rekordergebnis für die ersten neun Monate 2005 vorgelegt. Von Januar bis September verbesserte das Geldinstitut seinen Nettogewinn um 28,4 Prozent auf fast 2,12 Mrd. Euro, hatte es im November geheißen.

Die seit der Übernahme der HVB auch in Deutschland aktive italienische Großbank ist außerdem offen für weitere Zukäufe. „Wir schauen uns definitiv nach potenizellen Akquisitionen um“, sagte Unicredito-Privatkundenvorstand Roberto Nicastro am Mittwoch auf einer Konferenzveranstaltung des Handelsblatts in Frankfurt. Details nannte er nicht.

Er bekräftigte, die Mailänder Bank habe noch nicht über die Zukunft des zur HVB gehörenden Online-Brokers DAB Bank entschieden. Branchenkenner glauben, dass Unicredito zu einem Verkauf des Instituts tendiert.

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