Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2014

07:53 Uhr

Hohe Strafe in den USA

BNP Paribas schreibt Rekordverlust

Teure Quittung für BNP Paribas: Die französische Großbank muss in den USA für den Verstoß gegen Sanktionen eine Milliardenstrafe zahlen. Sie schreibt daher den ersten Quartalsverlust seit der Finanzkrise.

Geschäfte mit Staaten wie dem Iran haben der BNP Paribas eine Milliardenstrafe beschert. dpa

Geschäfte mit Staaten wie dem Iran haben der BNP Paribas eine Milliardenstrafe beschert.

ParisDie Milliarden-Strafe in den USA hat die französische Großbank BNP Paribas tief in die roten Zahlen gerissen. Im zweiten Quartal stand unter dem Strich ein Rekordverlust von 4,32 Milliarden Euro, wie das Institut am Donnerstag in Paris mitteilte. Es ist der erste Fehlbetrag bei der Bank seit der Finanzkrise 2008.

Die US-Justiz hatte BNP zu Monatsbeginn wegen langjähriger Verstöße gegen Handelssanktionen bei Geschäften mit sogenannten Schurkenstaaten zu einer Strafe von 8,97 Milliarden Dollar (6,6 Mrd Euro) verdonnert. Davon musste Frankreichs größtes Geldhaus knapp 5,8 Milliarden Euro als Belastung im zweiten Quartal verbuchen, weil die Buße bisherige Rückstellungen weit übertraf.

Rechnet man die Sonderlasten heraus, kam die Bank auf einen Überschuss von 1,9 Milliarden Euro, was deutlich über den Markterwartungen lag. Gut schnitt das Investmentbanking ab. Die Einnahmen im Kapitalmarktgeschäft stiegen beispielsweise um 22 Prozent.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×