Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.08.2011

15:32 Uhr

HSBC

Mehr Gewinn - weniger Stellen

Europas größte Bank HSBC verdient Milliarden, aber streicht tausende von Stellen. Der neue Vorstandschef Stuart Gulliver muss jetzt erklären, wie das zusammenpasst.

HSBC-Chef Stuart Gulliver streicht Stellen. Quelle: Reuters

HSBC-Chef Stuart Gulliver streicht Stellen.

Düsseldorf/LondonHSBC hat den Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr von 11,1 Milliarden Dollar auf 11,5 Milliarden Dollar gesteigert. Unterm Strich blieben 9,2 Milliarden Dollar (6,4 Milliarden Euro), im Vorjahr waren es noch 6,8 Milliarden Dollar gewesen. Beide Werte lagen deutlich über den Analystenerwartungen von knapp 11 Milliarden Dollar und 8 Milliarden Dollar. HSBC profitierte dabei von einer um 30 Prozent gesunkenen Vorsorge für faule Kredite. Gesteigert hat sie sich vor allem im ersten Quartal, als sie den Gewinn noch um 60 Prozent steigerte.

Das Geldhaus unterstrich, es gebe Risiken für die weltweite Konjunkturerholung durch die stärkere Regulierung in Großbritannien. Schwierigkeiten macht schon jetzt das Investment-Banking, wo der Gewinn im ersten Halbjahr auf 4,8 Milliarden Dollar sank.

Die Aktie machte nach Veröffentlichung der Zahlen einen Sprung um mehr als vier Prozent und zählte zu den größten Gewinnern im Londoner FTSE-100-Index. HSBC ist die erste der großen britischen Banken, die mit ihren Zahlen aufwartet.

Um die Kosten weiter zu senken, kündigte HSBC zudem die Streichung von 25.000 Stellen bis 2013 an - zusätzlich zu bereits mitgeteilten Kürzungen von 5000 Jobs durch den Ausstieg aus Geschäftsbereichen in den USA sowie Lateinamerika. Damit baut die Großbank, die ihr Privatkundengeschäfts und die Vermögensverwaltung umstrukturiert, rund zehn Prozent ihrer Mitarbeiter ab.

Auch andere Banken wie Lloyds, Goldman Sachs, UBS und Credit Suisse haben in den vergangenen Monaten einen Stellenabbau angekündigt.

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Alien

01.08.2011, 12:02 Uhr

Ist ja nur "Stellenstreichung" - zum glück werden keine MENSCHEN entlassen in unserer heutigen, dekadenten, kranken Welt....
Geld, Lug, Betrug und Manipulation bestimmen wo es lang geht....
Das Leben macht so richtig Spass........
Die tumbe Schafherde kümmerts nicht.....sie schlafen weiter

W.T.

01.08.2011, 12:25 Uhr

Gut dass wenigstens einer wach ist.

joachim

01.08.2011, 12:30 Uhr

Alien schreibt das Wort "Glück" klein, also gehört er auch zur Schafsherde.
Dennoch kann er es sich leisten einen Rechner zu kaufen und zu betreiben....., so schlecht kann die Welt wohl doch nicht sein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×