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12.11.2015

11:01 Uhr

HSH Nordbank

Rettung war rechtens

Das Gericht der Europäischen Union hat die Rettung der HSH Nordbank gebilligt. Für die Minderheitsaktionäre war das eine Enttäuschung. Sie hatten gegen ihre Beteiligung an den Rettungskosten geklagt.

Zwei luxemburgische Investmentholdings hatten wegen ihrer Verluste bei der milliardenteuren Rettung der HSH geklagt. Doch das Gericht entschied gegen sie. dpa

HSH Nordbank

Zwei luxemburgische Investmentholdings hatten wegen ihrer Verluste bei der milliardenteuren Rettung der HSH geklagt. Doch das Gericht entschied gegen sie.

LuxemburgDie Rettung der HSH-Nordbank vor der Insolvenz im Jahr 2011 mit staatlichen Beihilfen war rechtens. Zudem durften Minderheitsaktionäre an den Kosten der Rekapitalisierung beteiligt werden, wie das Gericht der Europäischen Union in einem am Donnerstag in Luxemburg verkündeten Urteil entschied.

Zwei luxemburgische Investmentholdings hatten wegen ihrer Verluste bei der milliardenteuren Rettung der HSH geklagt: Sie hielten vor der Rekapitalisierung 25,67 Prozent des Bankenkapitals, danach waren es nur noch 9,19 Prozent.

Das Gericht bestätigte damit im Nachhinein einen Beschluss der EU-Kommission von 2014. Darin hatte sie die Rettung der HSH mit Staatsgeldern unter Auflagen gebilligt. Die HSH Nordbank war durch die weltweite Finanzkrise und Fehlspekulationen vor einigen Jahren in eine schwere Krise geraten und musste mit staatlichen Beihilfen und Garantien gestützt werden.

Von

afp

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