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11.01.2005

11:05 Uhr

HVB mit bisherigen Kostenssenkungen unzufrieden

Unicredito schielt auf Hypovereinsbank

Einem Pressebericht zufolge ist die italienische Großbank Unicredito daran interessiert, die Hypovereinsbank zu übernehmen. Es gebe bereits Kontakte, allerdings noch keine konkreten Verhandlungen, berichtete die „Börsen-Zeitung“ am Dienstag unter Berufung auf banknahe Kreise.

HB MÜNCHEN/HAMBURG. Am Montag war an den Börsen über eine bevorstehende Übernahme spekuliert worden. Analysten äußerten sich zurückhaltend dazu, da bereits in der Vergangenheit wiederholt über eine Akquisition der Unicredito in Deutschland spekuliert worden war. Die beiden Banken nahmen zunächst keine Stellung.

In einem Mitarbeiterbrief räumte HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl zudem laut „Financial Times Deutschland“ ein, dass die Bank 2004 „nicht so weit gekommen ist, wie wir uns das gewünscht haben“. Trotz der Einsparungen liege die Eigenkapitalrentabilität zum dritten Quartal gerade mal bei einer schwarzen Null. Das sei nicht tragbar. Die Ergebnisse zeigten deutlich, „dass leider im Gesamtkonzern noch zu wenig hängen bleibt - vor allem im Geschäft der Mutter, der HVB AG“. Die HVB strebe nun „eine gerechtere und den Erträgen angemessenere Leistungserbringung und Leistungsverrechnung“ an. Weitere Angaben zum Ergebnis 2004 machte er dem Bericht zufolge nicht. Die Zahlen und die Eckwerte zu den Einsparungen sollen am 24. Februar publiziert werden, hieß es.

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