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02.09.2011

15:08 Uhr

Hypo Alpe Adria

Skandalbank braucht mehr Geld

Quelle:dpa

Die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria braucht mehr Eigenkapital: Nach einem Gutachten der Österreichischen Nationalbank benötigt das Institut einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer von 1,5 Milliarden Euro.

Die verstaatlichte Hypo Alpe Adria benötigt rund 1,5 Milliarden Euro. Reuters

Die verstaatlichte Hypo Alpe Adria benötigt rund 1,5 Milliarden Euro.

WienDies bestätigte der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny. Der Bank wird eine Frist bis zum 31. März eingeräumt, um das fehlende Eigenkapital in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zu beschaffen.

Das Gutachten wurde im Auftrag der Finanzmarktaufsicht (FMA) erstellt. Demnach werden zusätzliche Eigenmittel benötigt, um alle Risiken vor allem bei den Beteiligungen der Bank im Ausland zu decken. Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter sieht dabei vorerst noch keinen Handlungsbedarf des Staates. „Ich halte mich an das Aktienrecht, da sind die Organe aufgerufen“, sagte Fekter nach Angaben der Nachrichtenagentur APA am Freitag.

Die Bank war 2007 von der BayernLB gekauft worden, obwohl finanzielle Schwierigkeiten bekannt waren. Nach Milliardenverlusten stieß die BayernLB das Institut Ende 2009 für einen Euro ab, die österreichische Bank wurde zwangsverstaatlicht.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Pendler

02.09.2011, 15:31 Uhr

soso, wenn einem das Wasser bis zum Halse steht, sollte man das Hirn wieder einschalten.

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