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01.07.2013

17:51 Uhr

Hypothekenstreit

Citigroup zahlt Milliardenstrafe

Für fast eine Milliarde Dollar geht der lange Streit der US-Großbank Citigroup mit dem Hypothekenfinanzierer Fannie Mae zu Ende. So viel zahlt die Bank, um die Forderungen zu erfüllen. Die Aktien danken es.

Die Citigroup kann den Streit mit Fannie Mae endlich zu den Akten legen. Reuters

Die Citigroup kann den Streit mit Fannie Mae endlich zu den Akten legen.

New YorkDie US-Großbank Citigroup legt für knapp eine Milliarde Dollar ihren Streit mit dem Hypothekenfinanzierer Fannie Mae bei. Insgesamt bekomme Fannie Mae 968 Millionen Dollar, teilte Citi am Montag mit. Das Geld sei durch die Reserven der Bank gedeckt. Anleger reagierten erleichtert: Citi-Aktien legten im frühen Handel in New York 1,5 Prozent zu, Papiere von Fannie Mae gewannen mehr als sieben Prozent.

Im Kern ging es bei der Einigung darum, Rückkaufansprüche abzuwenden. Fannie Mae hatte erklärt, ab dem Jahr 2000 millionenfach Hypotheken von der Citigroup gekauft zu haben, die sich hinterher als faul erwiesen, weil die Schuldner ihre Darlehen nicht begleichen konnten. Viele Finanzierungen brachen mit dem Crash auf dem US-Häusermarkt 2007 von einem Tag auf den anderen zusammen. Die Verkäuferin habe zur Qualität der Hypotheken falsche Angaben gemacht, argumentierte Fannie Mae. Ähnliche Vorwürfe hat es zuhauf auch gegen andere Großbanken gegeben. Vielerorts laufen noch Gespräche über Vergleiche.

Fannie Mae musste in der Finanzkrise wegen riesiger Verluste wie das Schwesterinstitut Freddie Mac verstaatlicht werden.

Von

rtr

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