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25.08.2014

12:37 Uhr

Immobilienbank

Westimmo fährt Gewinnplus ein

Gewinne machen die Halbjahreszahlen zur Erfolgsmeldung bei Westimmo. Mit den Gewinnen wirbt die Immobilienbank für einen neuen Eigentümer. Noch in diesem Jahr soll der Verkauf vollzogen werden.

Ein möglicher Käufer der Westimmo:  Die Aareal Bank. PR

Ein möglicher Käufer der Westimmo: Die Aareal Bank.

DüsseldorfDie Westdeutsche ImmobilienBank AG (WestImmo) wirbt mit einem Gewinnplus um einen neuen Besitzer. Das von der Bad Bank der ehemaligen WestLB, der Ersten Abwicklungsanstalt (EAA), zum Verkauf gestellte Institut konnte im ersten Halbjahr 2014 das Ergebnis nach Steuern mit 40,1 Millionen Euro gegenüber 20,2 Millionen vor Jahresfrist knapp verdoppeln, wie die WestImmo am Montag mitteilte. Die Bank habe ihre Kosten deutlich gedrückt, betonte Vorstandschef Claus-Jürgen Cohausz. Der Eigner EAA und auch Cohausz zeigten sich optimistisch, dass der geplante Verkauf noch 2014 über die Bühne gehen kann: "Wir sind zuversichtlich, dass bis zum Ende des Jahres Klarheit darüber besteht, wie es mit der WestImmo weitergeht", betonte Cohausz.

Die Westimmo ist ein Überbleibsel der auf Druck der EU-Kommission zerschlagenen WestLB. Vor dem Hintergrund der EU-Auflagen darf sie kein Neugeschäft mehr machen. Das Institut landete in den Büchern der WestLB-Bad-Bank EAA. Diese hatte die WestImmo zu einer reinen Pfandbriefbank umgebaut und will sie verkaufen.

Immobilienfinanzierer: Aareal Bank liebäugelt wieder mit der Westimmo

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Aareal Bank liebäugelt wieder mit der Westimmo

Die Aareal Bank ist offenbar am Immobilienfinanzierer Westimmo interessiert. Das Wiesbadener Institut zählt angeblich zu den Bietern im neu belebten Verkaufsprozess. Es geht um etwas mehr als 300 Millionen Euro.

In Finanzkreisen hatte es erst im vergangenen Monat geheißen, die Aareal Bank habe ein Auge auf die Westimmo geworfen. Das Wiesbadener Institut zähle neben dem Sparkassen-Immobilienspezialisten Berlin Hyp sowie den Finanzinvestoren Blackstone, KKR und Apollo zu den Bietern. Die EAA hatte jüngst die zweite Runde des Verkaufsprozesses eingeläutet, die Bieter müssen konkretisierte Offerten vorlegen.

Von

rtr

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